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umstände). Die fünfte Predigt ist eine Trauerrede bey der Beerdigung de- Hrn. Predig, und Prof. Faulh^d- er zu Ulm, und zeiget, daß man die frühzeitige Weg­nahme de- Gerechten au- diesem Leben als Glück und Lohn für ihn anzusehen habe. Die sechste ,st eine Vor­siellungsrede, und handelt von dem wohlrhakigen Ge- Lhüfte etueS evangelischen Lehrers. Ein Wort zu seiner Zeit! Wer den Stand der Religios»Lehrer verachtet, und sich noch bekehren läßt, der lese diese Predigt. Die Sprache de- Vers, ist einfach, natürlich und rein; mit einer sehr weisen Oekonomie streuet er nur hier und da ein Blümchen au-. Daß der Vers, seine Bibel- rerte nach eurer alten und schlechten Uebersetznng cilirer, wie. denn dieK noch immer Sitte ist, bey reformirren Pred­igern, mißfiel un-gar sehr. Dre beygesügten Lieder. Strophtn sind durchgängig auch wohl gerathen. Nur ist Seite gy folgende Strophe verunglücket: ,.O Name, (Jesus) werde doch in mir durch Gottes Geist verkläret, da, wa- verborgen ist in dir, kein fleischlich Herz er. fähret; denn die Vernunft begreift es nicht; ohndeines GeisteS Guadenlicht blieb' eS miaufgeschloffen.".So kirng- en noch mehrere Strophen etwas mystisch. S. 66 kommt eine sehr gedehnte und verwickelte Periode vor. Der Hr. Vers, hält sich übrigens an die Vorstellungen der Bibel, und spricht auch da z. B. von unmittelbaren Eingebungen Gotte-, von Wundern u. d. gl., wo die Bibel so spricht. Freylich ist diefi heut zu Tage nicht die Sprache aller prorestautischen Prediger, die ihre ge­lehrten Untersuchungen auch sogleich auf der Kanzel gern an de» Mann bringen möchten, doch der Veri. verdienet da- Lob eine- guten vernünftigen und praktischen Pred­iger-. ,

Frankfurt am Maine.

S. Th. Sömmerring vom Baue des mensch­lichen Rörpers. Fünften Theils zweyee Ad» iheilung. Eingeweidelehre. 1796. 362 S. und XLVI. S. in gr. 8.

Auch unter dem Titel:

0 . Th. S H m merri n gEingeweidelehre, oder von der Beschaffenheit u»rd Wirkung der Werk» zeuge des Arhmens und der Verdauung.

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