„.Seesenorgan, sondern nur gseichsam die äußere Hülle oder das Gerüst „desselben erblicken — Es giebt also wahrscheinlich außer dieser grobem „noch eine fernere Organisation, welche das unmittelbare Werkzeug der „Seele und das eigentliche Verbindungsmittel zwischen ihr und dem „sichtbaren Körper ist — Unwahrscheinlich ist es jedoch nicht, daß die „organische Materie hier bis zur vollkommensten Homogenität, Reinheit, „Thärigkeit, und Dauerhaftigkeit hinauf geläutert fey, um sie so mit der „geistigen Seelensubstanz in eine harmonische Wechselwirkung zu brin- „gen " —
so wüßte ich wahrlich nicht, was ich selbst a priori besseres für meinen Satz sagen könnte.
Und, wenn Brandts ccc) sagt:
„Ob das Sensorium für das ganze Nervensystem ein gemein« „schaftltcher Punkt ist, wo vielleicht alle Nerven des ganzen Systems „zusammen kommen; — oder ob es solcher Punkte mehrere giebt — „wissen wir nicht" —
so wünsche ich, etwas zur Hebung dieser Zweifel beigetragen zu haben.
§. 64.
Ungeachtet durch das, was ich vortrage, in der Kenntniß des Hirnes ein Schritt weiter geschehen seyn möchte: so bleibt dennoch sehr vieles und nichts weniger als die Angabe der Bestimmung oder des Nut« zens der einzelnen Hirnkheile zu entdecken übrig.
Indessen scheint mir doch auf die Frage:
„Wenn das Sensorium commune in der Flüssigkeit der Hirn« „höhlen enthalten ist; Wozu nützen denn die übrigen jo be „sonders geformten Theile des Hirns?" —
ccc) Brandis. Von der Lebenskraft. Hannover 1795. §. 10,