Die auf die Feuchtigkeit der Hirnhöhseu namkich geschehene, ver­möge der Natur dieser Feuchtigkeit nothwendig abgeanderke,' Original- Wirkung wird, wenn sie fortfährt, eine Rückwirkung auf die folideu Hirntheile erzeugen; die nach der Stelle, und nach der Schnelligkeit, Dauer, und selbst der Art der in der Feuchtigkeit der Hirnhöhlen ange­brachten Originalbewegung, sich sehr verschieden im Körper äußern muß.

Daß diese Rückwirkungen des Senforiums auf die Nerven von der Urwirkung verschieden seyn müssen, ist wohl sehr natürlich.

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Auch: daß die sogenannten Innern Empfindungen (Sensario- nes internae), zum Beispiele bei der Einbildung (Imaginatio), gewöhn^ Lich weit schwacher sind, wird ebenfalls begreisticher; indem es doch wohl etwas anders ist, wenn der Hörnerven die Empfindungen der Schallstrahlen dem Senforium darstellt, als, wenn das Senforium den Ort im Hirne excitirt, durch dessen Wirkung die Erinnerung von der­gleichen empfundenen Schallstrahlen ihr wieder dargestellt werden.

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Vielleicht ekfokgen auf die Urwirkungen, die Las Senforium tref­fen, sogar durch mechanische Nothwenöigkeit, nach Gesetzen die in der Organisation dieser Flüsslgkeit liegen, Rückwirkungen desselben ; z. B.

Wenn Helles Licht durch die Hirneudigungen der Sehenerven auf die Flüsslgkeit der Hirnhöhlen wirkt r so kann diese Flüssigkeit so orga- Nifirt feyn, daß der Eindruck, JmpulsuS, den sie erhalten hat, als Ge­genwirkung Rückwirkung, einen anderseitigen JmpulsuS auf Fa-