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Das Grübchen hinter den Markkügelchen, Ln dem sich die Hirnen­digung des Dritten HirnnervenS zeigt ($, < 5 1) ?

Der Hirnknoten, in dem und an dem sich die Hirnendigungen des Fünften HirnnervenS, des Sechsten HirnnervenS, und des Antlißnervens zeigen (§. 67) ?

Das Rückenmark selbst, aus dem alle übrigen Nerven entspringen, und das seinen so mannichsaltig geformten Gipfel der Feuchtigkeit der Hrrnhöhlen darbietet?.

Gerade auf die nämliche Art sah ich die Sache schon 1778 an, wenn ich sehr bedächtlich schrieb:

Processus medulläres. (Crura Cerebri dicta) merito rerum omnium neiTorum fontem dicere possumus;. in eo enim origi- nes omniuin nervorum quasi obnubilatae evanescunt, ocülisque ulterius eas prosequi cupientium lirnites quasi commonstrant.

Partes lioruin processuuin inedullarium in superßcie ejus *,Gonspiciendae nominibus Cprpa^um striatorum ' Thalamorum - v Veruriculorum etc. aliisque app.ellationfbus yeniunt.

Daß ich dem ungeachtet doch nicht daran dachte, dieseMarkbündel zum Gemeinsamen Empfindungsorte zu erheben, beweiset meine aus­drückliche deutliche..Erklärung im 5)8 §. meiner Nervenlehre:Das Gemeinschaftliche Sensorium scheint auf einen kleinen Theil des Hirn« ^markeS nicht eingeschränkt zu seyn." ,

§. z r.

Es blieb mir immer unbegreiflich, wie man dies Sensorium com­mune in einem sogenannten soliden Theile, besser, einem star­ren, rigiden Theile des Hirns suchen konnte; da ja dann schlechterdings kein Grund vorhanden wäre, wie so etwas von der durch den Nerven erfolgenden Bewegung Verschiedenes, als eine Empfindung

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