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wegen Verborgenheit ihrer Hr'rnendigung, bis in die Gestreiften Körper, und bis auf die Wand der Hirnhöhten selbst hin, das ist, bis zur Be- rührung der Feuchtigkeit der Hirnhöhten, verfolgen; auch findet man den Riechnerven beim Menschen nicht deutlich hohl.
Indessen kommt er auch selbst in Erwachsenen, wie VLcq d' Az^r's Planche XXVII, Fig. a, No. i3 und 1 5. deutlich zeigt, der Wand der Hirnhöhlen — folglich auch der Feuchtigkeit der Hirnhöhten
— dennoch sehr nahe.
In Embryonen hingegen von drei, vier, fünf Monaten erscheint dieser Nerve (wie ich 1788 in meiner Note zu -Haller's Physiologie
— und 1791 in meiner Nervenlehre §. 20g. anmerkte) unter allen Nerven bei weitem als der dickste, ja sogar deutlich hohl, und steht wie ein krummes Horn vom Vorder» Hirnlappen ab. Seine Höhle steht mit der Seitenhirnhöhle in offenbarer Verbindung (Communication).
Daß diese Untersuchung sehr delicat ist, und besondere Uebung und Handgriffe erfordert, brauche ich wohl nicht zu erinnern.
Bei Thieren also würde ich in Rücksicht der Riechnerven keinen Anstand nehmen, dieselben Schlüsse die ich bei den Hörnerven und Sehenerven machte, mit erforderlicher kleinen Abänderung gelten z« lassen.
§. 19*
Drittes H i r rr n e r v e n p a a r.
Des Dritten Hirnnervenpaares Hirnendigungen habe ich öfter bis fast auf die Wand -er Hirnhöhlen durch die schwarze Substanz — ja! Zinn schon hat sie fast bis zum Vorder« Querbändchen (Commissura anterior), folglich bis auf die Wand der Dritten Hirnhöhle, und bis
zur