nach denen diese Veränderung bestimmt wird. Was aber in dem Orte gegenwärtig fty, oder was es außer der Ortöveränderung in den Dingen selbst wirke, wird dadurch nicht gegeben."

§. 14.

So leicht diese Sähe einzusehen sind, und so willig man mir sie daher als wahr zugeben wird; so leicht ist auch der folgende einzusehen, und seine Wahrheit über alle Zweifel zu erheben, wenn man ein Hirn zur Hand hat, und den sinnlichen, augenscheinlichen, anschaulichen Beweis führen kann. Allein diesen Sah mit bloßen Worten oder auch Abbil­dungen so zu schildern, daß daraus ganz deutliche Vorstellungen desselben entstehen, finde ich wahrlich nicht so leicht.

Ich werde mich daher auch nicht wundern, wenn etwa dieser ana­tomische Erfahrungssatz aus Mißverständniß von Nichtanatomen ange« fochten werden sollte.

Dieser Sah ist folgender:

Die Hirnenden, oder die Wahlen Ursprünge (§. 8) der meisten wo nicht aller (§. 10) Nerven, zeigen sich an bestimmten sehr beständigen Stellen (§. 9), auf den Wänden der Hirnhöhten (§. 11 und ir), oder lassen sich bis auf die Wände der Hirnhöhlen so verfolgen, daß man sagen darf: die Hirnenden der Nerven, oder die wahren Ursprünge der Nerven, werden von der Feuchtig­keit der Hirnhöhlen an bestimmten Stellen berühret, und wechselseitig!; oder umgekehrt: die Ursprünge der Nerven berühren an bestimmten Stellen die Feuchtigkeit derHirn- höhlen; oder: zwischen den Nervenenden und der Feuch­tigkeit der Hirnhöhlen findet Wechselberührung Statt.

§. - 5 .