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Adolph Murrays) erzählt einen Fall, wo ebenfalls das letzte Rückenwirbelbein und das erste Lendenwirbelbein durch einen Stoß an die Schultern, beim Durchfahren eines Heu- Wagens durch eine zu niedrige Thür, von einander gewichen waren, wo man die Wiedereinrichtung, nach Petit's Methode, vergeblich versucht hatte, bis man endlich durch ein Tropfbad den Kranken in vierzehn Tagen glücklich herstellte.

Allein der ganze Gang der Krankheit zeigt, daß diese Verrenkung bei weitem nicht in einem so hohen Grade, wie in unserm Falle, Statt gefunden haben könne; denn schon am zweiten Tage ging nicht nur die Ausleerung durch den Stuhlgang und Urin wieder natürlich von Statten, sondem ^ der Kranke konnte wieder mit leichter Mühe auf den Füßen

stehen. Zn unserm Falle ließ sich bei einer starken Quet- ^ schung und Zerreißung des Rückenmarks an eine so schnelle

Genesung gar nicht denken.

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Zn Herrn Bonns z ) vortrefflicher Beschreibung der J

Knochensammlung des Hovius hab,e ich^vergeblich nach jj.

nem Beispiele von einem Bruche derWlrbeck'gesucht.

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Allgemeine Folgerungen aus dem Vorhergehenden

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i. JJlan sieht aus diesem äußerst lehrreichen Falle, Me aN an­dern Stellen des Gerippes, Gelenkbänder oft kräftiger, als Knochen, einer äußeren Gewalt widerstehen. Das Zwu

y) Dissertatio de Spinae Dorsi Luxatione. Upsal, 1780. über­setzt von Römers in den Abhandlungen Schwedischer Aerzte, im ersten Theile. St. Gallen 1785 . S. 159. ansgezogen in Ri ch- ter's Chirurgischer Bibliothek, im achten Bande, Seite 679.

*) Bonn Descriptio Thesauri ossium morbosorum. Hoviani, Amstelodam. 1789. jf.-XXi- -'V.J > /<.

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