den zwölften Rückenwirbel dringen, das Rückenmark verlex tzen, stecken bleiben, und den Kranken Monathe lang leben.

Marcellus.Lucius f ) hat einen solchen Fall, wo ein Mensch, dessen Rückenmark rechts in der Gegend der Nieren durch einen Flintenschuß getroffen war, ungefähr dreißig Stunden lang lebte.

Petrus Tabarrani «) sah mehrere tödtliche Fälle von gebrochenen Wirbeln mit Lähmung der unteren Glied, maßen, und Stuhlgangverhaltung.

Trew *>) sah in Einem Falle den ersten Lendenwirbel ein wenig verrenkt, und den Körper desselben zerbrochen; in ei, nem andern Falle den vorletzten Rückenwirbel nicht nur von seinem Knorpelbande gänzlich getrennt, sondern auch in meh, rere Stücke zerbrochen.

Mauchart gedenkt eines vierzehnjährigen Knaben, der, auf einen Bruch und eine Verrenkung des letzten Len, denwirbels, einen Absceß bekam und an Auszehrung starb.

Z. B. Morgagni >-) erzählt folgenden Fall: Ein Mann, der beim Weinstockfchneiden auf ein Steinpflaster hin, abstürzte, ward sogleich sprachlos, spie halbtodt die ihm ge, reichte Herzstärkung weg, Harn und Koth gingen ihm un, wiklkührlich ab, und er starb vier Stunden nachher. Dev Leichnam, welchem Blut aus der Nase und dem Munde lief,

k) Bonnet Sepulchretum. Section. III. Ohservat. 26. § 2.

l) Memorie sopra la fisica e liftoria naturale da diversi Va- Ienthuomini. Luccae. 1743.

t>) Ephemerid. Nat. Cur. Cent. VII. Obs. 8l- Norimb. 1719. p. ig<>.

>) Acta Naturae Curiosorum, Tom. II. Observ. 51. k) De Sedibus et Causis Morborum, Venetiis 1761, Egist, Ul» Anicill, 34, pa§ 309.