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§dis zum Kreuzbein hinunter sich erstreckende „Geschwulst zeigte."
Norhwendig mußte dieser Unglückliche auch, wegen der, theils durch die Verrenkung des Thorax gegen die rechte Seite hin, theils durch die schnelle Geschwulst, beträchtlich gespannten Nerven, „sehr heftige Schmerzen er lei, „den, und diese durch die leichteste Berührung „oder durch die geringste Bewegung sich auf „den höchsten Grad vermehren;" weil durch diese Bewegungen die Spannung nur noch vergrößert wurde.
Da die Ursprünge der Lendennerven und Kreuzbeinner, ven theils in der engen Stelle (Fig. I. /s.) zusammengepreßt, theils zuverlässig abgerissen waren, so konnte auch keine Wir/ kung des Hirns und Rückenmarks mehr auf diese Nerven ferner fortgepflanzt werden; folglich waren auch „sowohl „die im Becken enthaltenen Theile, als auch die „unteren Gliedmaßen," die mit diesen Lendennerven und Kreuzbeinnerven versehen sind, „gänzlich gelähmt," und auch empfindungslos.
Diese durch die Pressung und Zerreißung der Lenden, nerven und Kreuzbeinnerven erfolgte Lähmung und Empfin, dungslosigkeit der im Becken enthaltenen Theile, wozu die Harnblase und der Mastdarm gehören, war auch Ursache, daß der Kranke theils wegen der Empfindungslosigkeit keinen Trieb zur Ausleerung des Harns und des Koths empfand, theils wegen der Lähmung zur Verrichtung dieser Ausleerun- gen gänzlich unvermögend war; „in den ersten Tagen „gingen folglich weder Urin noch Exkremente