setzung der Kranheitsmaterie. — Aber wenn diele kränkliche Veränderung anch schon in einem geringen Grade vor der Ausrottung des Auges -zugegen war, so entzieht eine genaue Prüfung doch dem Falle nicht wenig von seinem vorg-b« lichen Ansehen. Denn die Geschwulst des Se- henervenhügels muhte, wie die Beschreibung des Verfassers schliessm läßt- nicht den ganzen Theil des Sehenervenhügels einnehmen, son« dem nur den untern und vordem, denn er bemerkte sie nicht gleich, nachddm er die markiqte Verbindung beyder Hirnhalften, die Scheide» wand und den Fornix weggenommen hatte, sondern erst spater nach Wegnahme der andern Hirnlappen. Scheint auch nicht der plözliche Verlust des Gesichts auf dem rechten Auge es »vahrscheitrlich zu machen, daß dies eher von dem Fehler in der linken Seite des Gehirns herrührte, als von dem Druck auf den Nerven, der doch nicht so plözlich entstehen, und auch keine so geschwinde Wmkung haben konnte.