In einem vierzeh n Negerknaben fand ich, so

wie auch in Erwachsenen,allen Europäern, die älter als i6 Jahre waren, Steine entweder in, oder mchrentheilsvor der sogenannten Zirbeldrüse, (Glandula pinealis) btc mir sondern zum Ban des Gehirns gehörig und,/Emal vorbanden schemen. Auch kann es seyn, daß man sie schon vor dem vierzehnten Jahre antrift ; allein da mir keine Körper von sechs bis dreyzehn Jahren gebracht wurden, außer Kinder von zwey bis vier Jabren, in denen ich sie nicht fand, kann ich auch nicht bestimmen, wie früh sie anqetrvffen Eden, z. B. ob etwa schon im zwölften oder

dreizehnten Jahre.

Wer ans diesen Steinen, wie ehedem geschah a), auf eine Vcrftandsverrückung rathen wollte, irrt sich ganz zuver- laßig.

») Man sehe B. Gün zens eignes pro^r. de läpiilisl Gianda la pinealis in quinque mente aliemth Lipf. und mehrere andre Schriften. Da sie immer da, nur oft übersehen worden sind; so ifts kein Wunder , daß man sie sehr häufig angemerkt findet.

Doch schernt Isenflamm eine mit

vielem Sand angefüllre Zirbeldrüse unter die kränklichen Zu- siände ;u rechnen, s. Praktische Anmerkungen über die Ein­geweide. S> 24.

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