Mit meinen Beobachtungen nicht recht vereinigen, auch wünschte ich, daß er seine Wahrnehmungen über die ver­schiedene Schwere der Gehirns' M .Menschen und Thieren, deren er in der 94. Note eben daselbst erwähnt, bald gä­rigst bekannt machte, da ihn dazu auch Herder in seinen Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit aussor- dert, und ersieh selbst beklagt, daß verschiedene i^Schvif- ten von seinen Gedanken, ohne ihn zu nennen, Gebrauch ge­macht , ja ihn nicht einmal recht verstanden hatten.

§. 63.

Ich fand zuerst am Neger ein paar neue Beobachtungen M- des Gehirns bestätigt, die, »Mich M nachher

auch an allen Europäern antraf, Ä\m im Vorbeygehen be- rührt Wrätea .

1) Der Geruchncrve nemlich scheint vielmehr aus einer gefallenen markigen Lamelle, die einen innern grauen Streif- fen einfchlreßt, als aus abwechselnden grauen und markigten Fasern, gAE §itSfttf Die Falten haben wegen ihres Schattens das Ansehn, als waren sie graue Substanz, wel­ches doch nicht ist,

2) Indem ich die olivenformigen Körper am ober» Thcil des Rückenmarks mitten durchfchnitt, fand ich, daß sie eine dem kleinen Gehirn ähnliche blättrige oder baumartige Ge­stalt haben.

1 r » r» M» ^ 4,

San t 0 r i n i hat sie vortreffich beschrieben und Hr. Pr 0- (hafka der unverdroßne Prager Anatom deutlich abgebildet.

E 3 §.64.