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Suent; so wird man dem Thier das nur 5 Quent Gehirn besitzt, doch ern grosseres Gehirn und mit ihm eine vorzüg­lichere Fähigkeit, durchs Gesicht erhaltene Empfindungen und Eindrücke aufzubewahren, znschreiben können. Denn rechne ich auf jedes 100 von Nervenfasern ein Quent Gehirn,

hung eines gleich grossen Gehirns die Nerven etwas stärker und dicker scheinen", welches doch wohl nicht ei­nerlei) ist, denn ich setzte bedächtlich hinzu:wenn Ohr, Augen und Nasenhvle grösser sind, so darfman sich eben nicht wundern, daß auch die ihnen zugehörige Nerven ansehnlicher und dicker erscheinen". Ich nicht, das aus meinem Satz der Schluß folgt, daß die Ner­ven immer Zärter und dünner werden, je mehr die Denkkraft wächst"; noch weniger ist-s mir beygefallen, daß man aus dem, was ich beybrachte, folgern könnte,die Nerven müßten durch die Uebnng sich verfeinern". Wo schrieb ich denn, die Mohren übten ihre Nerven nicht? im Gegentheil scheint mir, sie hätten auch ohne Uebung manch schärferes sinnliches Gefühl, ^ch möchte nicht gerne misver- standen werden, weil mir alles dasjenige, was man in un­fern hypochondrischen Zeiten, von feinem , empfindlichem Nerven so umständlich vorbringt, nie gefallen hat. Alles nem- lich scheint mir, auf der über die zur ihierischen Kraft erforder. lichen Proportion von Gehirn zu beruhen. Ist diese ansehn­lich , so ist die Zurückwürkung des Gehirns wahrscheinlich

Ein Zeichn^daß der Recenfenr mich do^ein wenig flüchtig Lurchlesen habD^noß, ift unter andern auch» daß er z B. S-12. Mohre,M)fe schreibt, wo ich Mohre^örper gefetzt harre. *