din Augapfel forfcre z. B. 600 Nervenfasern 'zu feiner Ausrüstung, ein andrer halb ft grosser 300. Man fehe nun, daß das Thier, dessen Augapfel 600 Nervenfasern hat, dabey ein Gehirn von 7 Quent befasse, das mit 300 ein Gehirn von 5

Ouenk;

venfibern zusammengesetzte Nervenbündel irgend eines Paars z. B. der Sehnerven starker ist , ist ganz was anderes.

Darum will der Nereusent feinre Nerven zur Tiefsinnige kcit? liegt denn Ln den Nerven dieTiefsnmigkeit? Ich dächte, wenn man drch nun e-nma? ern as körperliches als Organ für Trcfsittnigkeir,, suchen will, so wähle'man dafür lieber Las Gehirn selbst oder einen Thea lasen. Sagte ich denn jucht gleich nachher ausdrücklich >daß ein Auge mit dop- mit ft viel Nervenfasern vollkommener seyn könne?,, Der Mensch mir seinen, (wegen des kleinern, aus weniger, aber drum nicht ftinern , zärtern Fibern bestehenden Sehnervens) üuvollkommenern Auge, ist dennoch vermnthlich reicher an Lurchs Gesicht erhaltenen Ideen, u- s. w. weil der Thei! im Gehirn, der die durchs Gesicht emxfanguen Empfindungen ausbewahrt, grösser ist. Ich hatte nur gesagt:das Gehirn sey im Mohren inVerhaltmß zu seinen Nerven kleiner,,, nicht daß bey uns die Nerven,feiner", bey Len Mohren nicht ft zart und dünne" wären. Werl sich die Fibern der Nerven nicht zählen lassen, hütete ich mich zu hypothetisch zu sprechen, sonst hatte ich mich vielleicht z. B. ausgedrückt. Der Mohr hat bey gleicher Grösse seines Gehirns ein aus mehreren (drum nicht groben:) Fibern bestehendes Bündel venMerven, als der Europi^r, folglich scheint das Gehie'n kleiner. Wo habe ich g^fagr,daß bey ro­hen ungebildeten Menschen die^erven stark und dick sind.'" Ich erimwrre blos,daF bey Mohren in Anse-

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