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Denn an allen andern Schädeln der Europäer war, bey grösserer oder wenigstens gleich grosser ^chirnkapsei, das Gesicht von kleinern und schwacher» Knochen angelegt.

§. 5 *.

DauöentON, dessen Verdienste um die Jergliede» rungskunde unvergeßlich bleiben, hat den Satz festgcsrellta), daß bey allen Thoren die ovale Leffnnng der ^hirnkapsel,' durch die das Rückenmark heruntersteigt, mehr nach hinten zu, als beym Menschen liegt, denn bey uns, wenn wrr aus- gewachsen sind, findet man dieses Loch fast in der Mitte der Grundfläche im Schwerpunkt des. Schädels, zum Offenba­ren Beweise, daß der Mensch sem Haupt aufrecht tragen wüste. Vey Kindern liegen die Gelenksstachen des Hinter­hauptbeins mehr nach vorne, daher der Hinterkopf langer wird.

Schon bey allen Affenarten, selbst beym Orang-Utang b), ist es über die Mitte mehr nach hinterwärts gerückt. Et­was weniges mehr nach hinten als bey uns, scheinet mir dies Loch beym Mohren zu liegen. (V/H

§. 5 . 2 .

,) dlemvirer de l'Acad. des fc. de Paris 1764. p. 56g. für les differences de la fituation du grand treu eceipital dans ' rhomme & dans les autres animaux.L? treu occipital de IhomSu? eft fuue a peu pi es au Centre de la bafe du Crane.,, b) Petr. Camper. Verhandeiing over de^Orang-Outang. tab, 2. fig. 2. Amft, 5782.