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nus Strack, bestätigte dies nicht nur durch Erfahrung an lebendigen, sondern merkte auch bey Betrachtung meines Mohrenskelets scharfsinnig an, daß die Füsse und Hände gleichsam stach^tscheinen. Der Unterschenkel, oder das Schien- «nd Wadenbein, stehen unter den Condylis des Schenkelbek- nes gleichsam wie nach aussen zu verschoben, bic Knie scheinen daher weiter, als bey uns von einander abzustehen, und die Füsse etwas nach aussen gebogen; so in meinen beiden Gerippen, und in mehr als zwölfen, die ich lebendig gesehen, die krummen Füsse b<«r Mohren haben auch andere schon angemerkt a), vermuthlich paßt dieses zu ihren ganzen körper- lichen Bildung, und darf schwerlich als ein Fchtte angesehen werden.
§. 4Z.
Hn-r Walter behauptet b), daß dvsVlnt der Neger vom Blute der Europäer sehr unterschieden seye, cs habe einen sehr flüchtigen eckelhafcen Geruch, eine me&r schwarze Farbe (Colorem nigrum übersetzt ers selbst.) Dies nun wohl nicht buchstäblich, sondern nur dunkler roth; es habe etwas sehr klebriges an sich, so, daß es sich in Fäden ziehen ließe. Auch Barrere c) hatte das Blut als dunkler angesehen, so
auch
a\ S. Blumettbach de gen. hum. Variet. §. 65.^
b) Von den Denen des AuA. S. 21 ,
c) DiflTert für la caufe phyfique de la couleur des Negres; Paris 1741.