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männlichen Europäer, doch nicht so ansehnlich groß besitze« Ich finde sie an allen meinen Mohren, nur selten hinge- gegen an Europäern; zu Frankfurt am Main sah^ ich durch -Mor. Dr. Rieß Güte ans dem dortigen anatomischen Theater ebenfalls einen Kopf, der eine ähnliche Struktur hat.
An einem Mohrenschädel hat. die Siebfläche des Geruch- beins (offis ethmoidei) einen ganz erstaunend grossen Umfang auf dem Grunde der Gehirnhöle.
§. 2Z.
Auch die äussere Oeffnung des Gehbrgangs ist weit und geräumig, und wie es scheinet, nach Verhaltniß grösser als beym Europäer.
Der Zitzenfortsatz hingegen, (der bey allen Affen fehlt, oder kaum bemerkt wird,) ist wie bey uns beschaffen.
Der Griffel des Schlafbeins, den ich auch nicht bey meinen Affen,, deutlich sehe, erscheinet ziemlich ansehnlich.
Die Gehörknöchelchen aber finde ich weder verschieden, noch grösser.
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Das Gaumengewölbe ist bey überhaupt ausge
dehnter, offenbar langer, und seine untere Flache rauher, als bey uns gewöhnlich.
Die Verbindung des ansehnlkchern, wie es fast scheinet auch breiter» eigentlichen Gaumenbeins mit dem obern Kiefer stellt mehr eine wahre Nath, als Harmonie vor.
§. 25.