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Daß/M den antillifchen Inseln Schwarze (m§ntL8) giebt, die durch den Geruch sogar die Fnßstapftn eines Negers von eines Franzosen unterscheiden, hat schon S&säsm H aller a) beurkundet. Doch ein gleiches sagt man auch von-den andern Amerikanern, b) die auch einen Franzosen, Spanier, und Engländer durch die Nase erkennen. Ob dies auch von eigentlichen Afrikanern oder Negern gelte, muß ich noch Unentschieden lassen.
§. 22 .
Doch daß die Natur dem Mohren cm empfindlicheres Geruchsorgan, als dem Europäer geben wollte, erhellt noch überdies augenscheinlicher aus der Einrichtung und Vergrös- scrung der feinen, dünnen, gewundenen Knochenscheiben, die wahrscheinlich den Umfang oder die Oberfläche der Ge- rnchhant zu vermehren bestimmt find, von diesen zarten Knochen bildet oder bedeckt, wenn man will, das mittlere Paar, wo es in die Zellen des Nasenbeins übergeht, eine
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ansehnliche blasenförmige Erhebung , die bie Grösse der Ner- venhant beträchtlich vermehren muß, und die ich zwar auch, so wie Sy. Blumenbach, itt der Nase von einem
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a) Elem. Phyfiologiae Tom. 5. p. 179.
d) On affure, que les Brafiliens, & ceux du Canada ont I’o* dorat fi fin, qu^ au fiair ils diftinguerent un Francois d’a- vecun Elpagnol & d’avecun Anglois. Pernette Recherche phil.
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