die Fufswurzelknoeben nebst den meisten Zehengliedern ans einander gingen. Denn eben die Austrocknung hatte sie so lange nur noch fester zusammeiihalterid gemacHt^ bis die flüssige atzende Kalk- masse/ ■auch iiiü sie alles wieder Weichgewordene gänzlich Verzehrte.
^ Die Steinplatten, “Zwischen welchen man die Reste vonThie- ren findet, Verdienen demnach. sowohl in dem ..gewöhnlichen., ; ...als ; in dem allrreigehtlichsten Sinne oder Wort verstände den'Hamen Sa?* Kopnag.
ö*
aaeievrn
'''ÜmjedochT allem Missverständnisse vorzubeugen, ^.wiederhole ich, dafs^ ich diese ^Yermuthung blos über die.indiridiielle f Engste-: hung "des gegenwärtigen Gerippes zu äufsern wage, indem ich weit entfernt bin, irgend ein anderes fossiles Gerippe, aufser etwa dem Sp e n er’sehen §. j, geschweige andere Versteinerungen thierischer Körper, auf diese Art entstehen zu lassen.
Doch dem scy nun wie ihm wolle, so scheint wenigstens ruhige Betrachtung der Lage, worin wir das Gerippe unseres Gavials, besonders seine gröfsentheils" in geradeünigter Richtung gehliebene sehr schlanke Wirbelsäule vor uns sehen, zu lehren: dafs auf keinen Fall, dieses Thier diese Lage behalten konnte, wenn es auch nur einige Klafter weit hergeschwemmt seyn sollte. Schwerlich hätte dasThier oder sein Leichnam eine so heftige Gewalt, wie die seyn mufste, welche als Ueberschwemmung, Ueberschüttung oder Ueberstürzung mit einer Kalkaüflöstmg, ihm den Schenkel vom Leibe rifs und über den Kopf hinaus entführte , iii einer Mitfortreifsung oder Mitfortschwem- mung nur wenige Klafter lang ausgehalten, ohne gänzlich in Trümmer aus einander zu gehen, und jede Ordnung seiner Theile zu verlieren.
Höchst wahrscheinlich fand also unser Gavial seinen Tod an, oder doch unfern, der Stelle seiner Grabstätte.