Aeste (m.p.) sich vereinigen, ist, gerade wie bey meinem kleinen Ga- vialim Weingeiste (Fig. 5.), nicht wie beym grofsen Gavial, 60 Grad XI ), sondern höchstens einige 30 Grad, folglich fast um die Hälfte kleiner. Zum Beweise dieser beyden letzten wichtigen Umstande versinnliche ich solche in einer, nach meinem Gaviale im Weingeist genommenen, äufserst genauen Abbildung, von Hn. O p p e 1 in der fünften Figur.

' §*.

Z a h n e.

! - Auf beyden Seiten des Unterkiefers, besonders seiner linken

Seite ( 1 . q. m.), zähle ich deutlich 25 bis 26 Zähne zz ). In meinem kleinen Gaviale im Weingeiste (Fig. 4.) hat der Oberkiefer auf jeder Seite 29, der Unterkiefer 26 Zähne. Merck l3 ) zählte bey seinem frischen Gavial oben 30, unten 29 Zähne auf jeder Seite. Hn.v. Sehr ei- b ers gefälligen Mittheilung zufplge, hat der Gavial in der k. k. Natu­raliensammlung zu Wien, oben 28* unten 25 Zähne. Die Zahl der Zahne des Oberkiefers meines fossilen Gavials kann ich nicht angeben, theils weil der Oberkiefer nicht vollständig ist, theils weil sechs dem Oberkiefer zugehört habende Zähne ausgebrochen zwischen den Kie­fern sich befinden (r.). Ueberhaupt sind aufs er den Vorderzähnen die oberen Zähne fast durchaus merklich stärker als die unteren. Der Oberkiefer hat vier Vorderzähne (s.), zwey auf jeder Seite, deren vor­derster der kleinste ist. Der Eckzahn (t.) des Oberkiefers ist der aller­stärkste und längste, über fünf Linien lang, und hat dicht hinter sieh einen kleineren sitzen, gerade wie bey dem Gaviale im Weingeiste l4 ). Nur die VorderzähnC des Unterkiefers scheinen weit gröfser, länger

und

u) Äimälös du Museum XII» S. 9-1. rv

12) Wie Cuvier im Gavial S» 92.

1 3 ) Hessische Bey träge»

% 4) Siehe Fig, 4«