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dahin , dafs er bestimmt erklärte, „es w;äre ohne Zweifel von einem Wallfische.“
Merck folgte Campern, und nannte es einen grofsen Irrthum, diesen Kopf, der auf nichts anderes als auf eine Orea 5I ) oder Delphin 52 ) schliefsen lasse, für einen Krokodil anzusehen.
Auch Faujas-Saint-Fond wiederholte diese Deutung 53 ) auf einem Physeter.
Cu vier 54 ) findet den Kopf dieses Gerippes dem Kopfe desjenigen Krokodils oder eigentlichem Gavials gleichen, welchen man zu Honfleur entdeckt, und beweist durch vier unwiderlegbare Gründe, dafs dieses Thier weder ein Physeter noch ein Cachalot gewesen seyh könne.
Dieses wäre das erste Beyspiel eines fossilen, dem Gavial gleichenden Krokodiles, wenigstens nach Hrn. Cu vier c’etoit reellemenf un crocodile 55 ). Allein nach Hrn. Blumenbach’s, der davon eine Zeichnung besitzt, neuester Deutung, ist es dennoch ein Cetaceum.
§• IS-
Fossiles TFallfisch- Gerippe von Bienheim, als krokodilartig ehedem erwähnt von Blum enh ach.
Ein dem vorigen Petrefacte von Whitby ähnliches Stück, welches zu Bienheim in England in dichtem Kalkstein ausgegraben worden,
ten übersetzt von Herbell. Dritter Band 1788. S. 4 - teutsc.h. Oeuvres. Tome prem. 180.3. p. 36 i, französisch. ßi) Hessische Beytrage. Zweiter Band 1787. S. 3 i.
Ö2) Troisieme Lettre sur les Os fossiles. Barmst. 1786. S, 27»
53 ) Essais de Geologie, p, 160.
54 ) Annales du Museum. Tome 12. S, 107 und 109,
55 ) Ännales du Museum. Tome ia. p. 74 und 107.