Eil f t e Ta f e l.
■ ^ch füge noch die Abbildung eines Kindes aus eben der Kaltsrhmiöstschen Sammlung bey^ ^ welches ein ganz eignes sonderbares Ansehen hat.
§. 76.
Es ist weiblichen Geschlechtes, und wiegt drei Pfunde und sechs Lothe. Es ist sehr fett und rund; aber die Obern und Untern Gliedmaßen sind sehr viel zu kurz. Die Nabelschnur ist noch ganz frisch.
Um es desto besser mir eineMgewöhnlichen Kinde vergleichen ZU können - will ich die Ausmessungen herseHen. .. . - .*
Zolle. LmieN-
Die Lange von der höchsten Gegend der Stirne bis zur Wurzel der Nase
öder a —b betragt
Von der Nasenwurzel bis zur Oberlippe- oder b—c - Von der Oberlippe bis zum Kinne f oder cd -
Von der NasenspHe bis ztlmOhre- oder c £ s". -
Der Oberarm- oder § st , - . j, - • . -
Der Vorderarm - oder bi - - -
Die Hand bis an die Spiße des Mittelfingers - oder 1 k - Vom Kinne bis an die Schaam, oder 6 in ;
Vom Halse bis an die Schaam - oder Im. ^ -
Lange des Schenkels- oder n o
— des Schienbeins, oder öp 9
— des ganzen Fußes - oder q t
Durchmesser der dicksten Stelle des Unterleibes- oder s t Größter Durchmesser des Kopfes- oder u x
i
- §• 77.
Den ausgeschcklten OberaMknüKeN, den §!IHbl>gen/ und dlk'Speiche finde ich kndllig, unförmlich, gebogen, und die Substanz fast denen an rachirischen Kindern ähnlich, so, daß mir Liefe UnförmlichkeiL eine wahre KnochenkrankheiL zu seytt scheint.
Vielleicht hatte ich mehr entöeEett können- wenn ich dies Kind ganz frisch zu untersuchen bekommen hatte. ^
! Ist dies sehr Merkwürdige Stück etwa« ein Beispiel von einer sogenannten angebohmm Englischen Krankheit? .
ZwölfLß