zwei unförmliche Finger , von denen nur einer mit einem Nagel versehen ist. Nach Ausschneidung dieser Stelle fand ich das Schlüsselbein und Schulterblatt natürlich beschaffen, und fast in gewöhn­licher Lage. Der OlMarmknochen hingegen war in der Haut, die am Stamme hreng, fest auf- gewachsen, und ganz^ bedeckt. Auf diesem lag ein. Lmmer Knochen, der aufwärts gieng, den Ellenbogen und die Speiche Vorstellte, und an sich obige Finger befestigt hatte»

§. 6i.

Der Linke 'Oberschenkel, der Unterschenkels der Vorderfuß , die Große' Zche und die Kleine Zehe sind natürlich gebildet; statt der drei Innern Zehen aber zeigt sich eine ungestaltete, in Zwei Stücke gespaltene, Masse, deren nur das der Kleinen Zehe zunächst liegende einWägelchen hat.

Der Rechte Schettkelknochm, noch mehr aber das Schienöem und Wadchbern sind nach innen gekrümmt, welcher Richtung auch der ganze übrige Fuß folgt, der überhaupt die Beschaffen- heit eines Dollfußes hat. Blos nach außen zu sitzen'au ihm zwei natürliche Zehen ; nach innen zu Hingegen nur ein Hautklümpchen, welches sich in zwei Stücke spaltet//deren eines.-doch 'ein Knor- . Pelchen inwendig enthalt. .

' §. 62. ' ' ' - ^ ^ -

Die unförmliche Leber hangt auf der Linken-Seite ganz zum Leibe heraus, und ist blos an einer wie eine Narbe ausfehenden Stelle mit einer dünnen Membran ,an -den Nm-erleih befestigt» Vom' Magen an hangen alle dünnen und dicken Darme, ohne in'irgend'einer HautwiNgeschlosten -zu feyn, auf der Linken Seite hinter der Leber'zum Nntcrlribe heraus. . Der Üebergang.der Dünnen 'Darme -in die Dicken ist- in Ansehung seines Blinden Stückes und feines'Wurmförmigen Fort- '-saßes, wie gewöhnlich , beschaffen. Ein großer Theil der Dünnen'Därme war Mit einer breyar- rigen Masse ausgefüllt. ' /

' Inch die am Magen Hangende Milz liegt srey zum Leibe hinaus.-

/ Tief unter der Leber tritt endlich der Masidarm wieder in dey Unterleib , jM ist mit der Urürblase'-v'orwärtS-fest -verwachsen-/ so,-daß kein Uterus dazwischen liegt.

Die Harnblase und der Harugang sind fast natürlich; die Aeußem und Innern Schau m- lefzen auch: nur findet sich Ln der Mitte der Spalte kein Eingang zu einer Scheide, sondern diese -fehlt, mebst dem Uterus, gänzliche

' Der After zeigt , nichts besonders»

-Die Nabelschnur ist so vertrocknet, daß sich nichts Bestimmtes darüber sagen laßt , obgleich, nach allem zu nrtheilen, ihre Beschaffenheit nicht natürlich aussieht.

Die Rechts Hälfte des Brustbeins ist natürlich. Auch setzen sich KN dieselbige sieben Wahre Ribben; hingegen auf der Linken'Seite fehlen'die Ribben nach vorne zu gänzlich ^'und blos die Haut, die sich,an^Brnstbein verlohr, schloß hier die Brust (1). '

Das Herz und die Lungen schienen noch ziemlich natürlich. ^

Die Wirbelsäule ist heynahe, wie ein doppeltes 8, seitwärts gebogen, wodurch die Ein­geweide aus ihrem Platze verdrängt, und zum Untckleibe herausgetrieben werden. Diese Krüw- MUNI ist mit besonderer.Sorgfalt auf der Tafel vvrgestellt. worden^ '/, ' ^ "

a. Theil eines Zahnsachs. /^^^-/^' - - ^ -

b. .Rechter. Theil. der. UnkerewFlache des Gaumens > die hier- nach oben gekehrtest/

c. Linker Theil der Untern Gaumenflache, die gleichfalls aufwärts gekehrt ist.

ck. Das zum Theite noch knorplige Scheidebern (Vomer). .

' ' ' e. Misgeblldete Muschelbeine. -

. v- -ch -Widernatürliche Membran, die die Augmkieder verbindet.

, - Zmrge;

(1) Aehnliche Fälle findet man den Fried (vur.t/oe- Bande; und Starke im Archiv für dieGebnrtshülfe, u*

tus inteftinis plane nudis extra abdomen propendenti- s. iiv. eines ähnlichen IsiijLs ErwähMNö HckhaN-, lrtzMß'8

yItu-i-. ^rASlitarat.. 17.66.) gefmnmeln Seitdem hat mich -abZedildtt. - ^ . ' / '- ^ i -

MetzZef in Wm Mmsthttn Schxjften, im Ersten - - ^ ..