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A ch t e L a f e 1.

diesem sehr misgestalteten weiblichen Kinde, von i-Pfunde und LyD Lothen, sinh'das Hm- ^ kerhattpt und der Hals Meist natürlich , doch der Kopf im Ganzen wie von vorne nach hinken zusammengedduckt, daher Mehr lang, als breit. Das Haupthaar ist' ganz'hekfuchöroLh. In der Mitte des-Linken Schettelbrins "ohn'stefähr sindet'sich ein'Hautauswuchs, der ein paar Linien lang und breit ist; ein ähnlicher kleinerer Auswuchs'- findet sich auch auf der Stirne.

Die' Ohrensind naUWch gebildet.

MM-LsFenattnte'-FüNMnMe'- ist-fchk'-weit - und groß, und theilt, wie bey Wasserköpfen, das Stirnbein^ doch sehr ungleich, so daß das Rechte Stück größer, als das Linke istdaher die Stirnnath schief von der Rechten gegen die Linke Seite hinabläuft.

' r §» 56. , ^ ^ ^

Die Augapfel ragen aus den äußerst widernatürlich auseinander stehenden A.ugenliedem hervor, und lassen rings uM die Hornhaut einen beynahe drey Linien breiten Mng vonchem Weist fen des Auges sehen. Die Aügeülieder bilden daher eine runde Oeffnung, und das Obere Augen­lied ist mir seinem Untern nur , zur Bildung des äußern Winkels, eimgermaßeu natürlich verbunden. Uebrigens Md'ihre Räüder natürlich beschaffen, und selbst die Wimpern und Döränenpunkt§, besonders vom Untern 2lugeNliede, deutlich sichtbar. Wo hingegen das Obere Augenlied mir dem Untern, zur Bildung des Innern Winkels, zusammen kommen'sollte, ist es sieben Linien weit am Rechten, und fünf und dreiviertelö Linien weit am Linken Auge vom Untern Liede durch den hervor- gepreßten Augapfel entfernt. 2in beiden Augen findet sich jedoch eine in die Stelle tretende Hank, die die Lieder zusammen verbindet.

§. 57.

Die Nase ist ein bloßer unförmlicher , an der Basis gegen die Stirne und am Ende schmalerer, Hautlappen, der, wie man durch einen Blick auf die Tafel am deutlichsten sieht, schief nach der Rechten Seite hinüber geht, wo er sich an die Obere Kinnlade verliert. Dieser Nasenlappe stst Indessen auf die Nasenscheidewand befestigt, welche zwischen sich Md der Innern knöchernen Wünd der Augenhöhle, die ebenfalls sehr unförmlich ist, eins unregelmäßige-Höhle übrig läßt. Diese Höhle ist auf der Aechten'Weite nach Unten zu durch'die mit dem Unrern Theile des Nafenlappens verwachsene Oberlippe geschloffen. . Auf der Linken Seite hingegen macht sie eine gemeinschaftliche Höhle mit der Mundhöhle.

Dw Unterlippe ist, bis ans ihre Lage natürlich. . ' -

Lieber der Unterlippe ragt die nicht besonders gebildete Zunge Hervor.

Der Oberkiefer sieht in der Mitte bis -zu siebek e'ünL' -ö'r'erViMls^VnKr - 'fürchterlich aus einander, und die Flachen seiner Gaumentheile, die sonst nach unten gerichtet zu seyn pflegen, sind hier mangelhaft, ihr Rest verdreht, gleichsam wie gegeneinander gekehrt.

§- ?8- ' ' :

Außer der Gaumenflachs fehlt den Oberkiefern ihr ganzer Räsei»fortfa§> nni> Mm Theilt

auch ihr Augenhöhlsortsah (Proceffus nafalis et orbitalis), besonders auf der Linken Seite; ferner die ganze Linke Hälfte des übrigen Gaumens.

DieMufthelbeine (06a turdinarch sind Äuf beiden Setten ebenfalls verunstaltek..

' §- ' ^9- / - ;/

Der Rechte Oberarm scheint mit allen seinen Theiten natürlich; hingegen fühlt man am Vorderarme nur Einen Knochen. An selbigen sehen sich Mer sehr spitzen Winkeln ein ziemlich wohlgestalteter, auch mir seinem Nagel versehener Finger, und zur Seite öesselb'ell zwei unförmliche Stücke von Fingern, deren Inneres kleiner, als das Aeußere, ist.

' v " ' H §. ' 6d. ^

Ans deö Rechten Sekke des DhoraM ist deutlich ein Bruftwärzchen zu benihrkenhingeMr «uf der Linken Seite erheben sich an eben dieser Stelle , indech öet Oberarm ünd'Äörderarm fehlen,

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