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' §. 52.

Dev Rückgrat!) fehlt hmten bis selbst auf die Lendenwirbel, und ist äußerst unvollkommen.

DaS Rückenmark fd>eiut fafs gänzlich gefehlt zu haben. Selbst nach dem Einschnitte dieser Stelle fand ich nur sehr wenig, was seinem flockigen Ende (dem Pferdeschweife) ähnlich war. >

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Die Leber ist äußerst widernatürlich in Ansehung ihrer Form, wie in mehrere Lappen zer­schnitten oder abgetheilt; oberwartö nimmt sie in einer herzförmigen Vertiefung das Herz auf, daS fast unmittelbar, ohne Darzwifchentrettung des Zwerchmuskels , in ihr liegt. ' Unterhalb finden sich mehrere kleinere Portionen von der Leber, die, flüchtig angesehen, abgesondert scheinen, dennoch aber mit der übrigen Leber Zusammenhang haben. Kurz: sie scheint gleichsam nur den von andern Eingeweide» übrig gelassenen Raum einzunehmen, und im Ganzen kleiner, als gewöhnlich. Die Gallenblase liegt in einer ihrer Furchen auf der Linken Seite.

Die Nabelöene tritt in die Leber ganz rechts, und ist um mehr, als einen Zoll, von den zu' einem Nabelstrange vereinigten Nabelarterien entfernt. Uebrigens war sie blos, so wie auch die Dünnen Darme, nur vom feinen Bauchfelle (ohne wahre Haut) bedeckt.

Der Schlund! kommt hauptsächlich von der Rechten Seite herunter, und geht in den ziemlich natürlich gestalteten Magen über.

Der Zwölfsingerdarm lauft queer ganz nach der Linken Seite herüber, und verliert sich in den übrigen Dünnen Darmkanal, der mit allen seinen Windungen ganz auf der Linken Seite lag, und nur durch eine dünne Haut, wie gesagt, von außen her bedeckt wurde. Hier verlohr er sich in den Dicken Darm, dessen BlmdeS Stück und Wurmförmiger Anhang, wie gewöhnlich, beschaffen waren.

Allein je weiter der mir Unrache angefüllte Dicke Darm fortgieng, desto stärker ward er regelmäßig konisch ausgedehnt, bis endlich der Mastdarm entsetzlich erweitert («,£ pariser Linien im Durchmesser) ans der Rechten Seite durch die Kleine Höhle deö Bauches in'S Becken gelange, und nun konisch abnehmend, stark gefalten und dickhäutig, sich blind am Wulste (Bulbus) der Harn­röhre endigte (k).

Die Milz lag hoch, just über dem Magen, dessen Blindes Ende rechts gekehrt war, eben­falls in der Rechten Seite.

Die Bauchspeicheldrüse (Pancreas) tief links am Zwölffingerdarm fort.

Die Nieren lagen, sehr unförmlich beschaffen, queer über dem Rückarache, und stoffen zu Einer Masse zusammen, so daß nur eine schwache Furche einigen Unter schied zwischen der Rechten, mehr natürlich geformten, und der Linken Halste machte. Sie schickten zwei Harnleiter für jede Seite herunter. Die Stämme der Blutgefäße des Rechten Fußes lagen unter und hinter dieser Niere; die für den Linken Fus stiegen in einer eignen Furche durch den Linken Niereneheil.

, Die Rechte Nebenniere lag über und auf dem Rechten Niereutheile, etwas höher, als die Linke Nebenniere; schien auch größer, als die Linke. Beide waren vollkommen natürlich an Substanz, Gestalt und Größe.

An der Harnblase fand sich nichts Ungewöhnliches. Beide Harnleiter giengen, wie gewöhnlich, in sie. Die Harnröhre war deutlich, und ihr Wulst von der Vorsteherdrüse umgeben.

Der Rechte Hsdm lag noch über den Weichen auf dem Darmstücke des Hüftbeins, und unterwärts war für ihn der Kanal vom Bauchfelle schon vorbereitet. Auf der Rechten Seite sieht man deutlich den Aussührenden Saamengang (Du&us deferens) und das Saamenbläöchen, die auf der Linken fehlten. :

54 *

Das Herz hatte keinen eigenen Beutel, sondern lag entblöst in einer Vertiefung der Lebet. Die Rechte Lunge war äußerst klein.

Von

00 Kommt ettvütt der fehlende Äftermehr bey Knäb< et inäs pendent! an! defeftu. Goettingae 1779. wozu ich chen r als bev Mädchen, vor? _ ihn das Original meisterhaft bearbeiten sah.

Sieh die vortreffliche Abhandlung des H. H. Weis- Ich habe bey lebendigen Kindern noch ein paarmal berg's, meines großen Lehrers, viMrtativ de praeter- den Fall beobachtet, wo ebenfalls kein Einschneiden half,

Mturrchi et raxo Iriteftini vecti cum vefica urinaria eoalitu

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