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vnnd freundlichen jhr zuverschonen gebeten / der Hund a* ber entweder durch mittleiden / oder Verachtung hette das Bein auffgchabcn/vnd die gute Fraw besticht/vnd darnach wider zu den seinen gelauffm/ vnd Zwar sie können fein vnd wol verstehen / wann man vorjhnen sich demütiget. Dero- halben auch der Voller bey dem blomero.als die Hunde jhu migiengm: sich lustrglichen wie dcrPoet spricht/ nieder gest- tzet/welches jhm so viel her st als demütigen. Eben auffdiesen schlag gehet auch der Plinius, da er spricht: Ihrvngcstüm- rner zorn wird gesenfftet vnd gelindert von dem seinigcn/wel­cher sichvor fnen nieder auffdie erdeleget/wie denn auch der ^rilioreles bezeuget. Aber genugsam von der Stärckc: wir wollen nun zum Verstand derselben schreiten. Sie haben ei­nen wundersamen verstand zu einem ding/schier wie die men­schen selbst.So schreibet der Plinius:Sie allein erlernen jren namen/sie allein erkennen die stimme derjenigen so mit jhnen vmb Hauseherumb gehen. Sie können die wege ob sie schon zimlichen weit/ohnc beschwerlichkeit finden:Sie haben einen solchen verstand vnd gedachtnuß/welche/allein den menschen anßgenommcn/alle andere vbertrist. Denn sie können leicht­lich ein ding fassen / vnnd mercken/ wie wir täglichen sehen. Sehet jhr nicht diesen meinen Mopsum ? Ihm wird nicht vorgegeben / welches er auffzweimal nicht fasten / vnd dar­nach vber etliche monat wenn niemand daran gcdenckt / wie- derumb auffdie baan bringen könne. Als ich noch ein kleiner knab / so war zu Briste! ein Englischer Hund der grossen art/ welcher sich die Rothgerbcr alhier gebrauchen/in dem sie dieselbigcn vor die schlciffen spannen / jhnen das ledcr auff vnd von dem marek zu führen/ auß denselben grossen Hun­den sag ich/war auch einer so abgericht/daß er köntegelt in die fleisthbüncke tragen I vnd fleisch dargegen seinem Herren wie­der brin-