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offtermalenm Kranckheik zufallen pfiage / auch vnuerschens ohnmerckliche Vrsach zu bodengefallen/dochallezeitwiederumb dauonauffkommen. Vnd es hae sich auffeine zeit begeben/daß das Pferde gestorben: Daher der Müller selbi­ge ausgeschnitten/ die Vrsach erfunden / nemblich eine Tartan'sche oder Gy- psische Kugel alß ein Menschen Haupt in dem Magen deß Pferdes/ in-welcher Kugel je ein Rinden künstlich vber der andern gezogen/m dicke eines Messerrü­cken zu sehen gewcst. Welches sich alles dieser Vrsach halben begeben/weil daß. Pferdt daselbsten auß eiltem Tattarischen Master- ohn vnterlas getruncken-

Oornerius inPiPone.

In einemOchfenmagen/hat manSteingefunden^aiceUus vonarus.

L nrelius schreibt daß em Stein angetroffen worden m dem Magen vnd Gedermen eitles Reechß. von den Steinen Lemanum soll man lesen l^onar- 6cm von den frembden gewechselt der neuwen Welt.

Plinius meldet das in dem Nachbauch der Kalbelen befunden werde em schwartzlichter kugelichter1opKu5oderStein ohn alle schwere/der soll em sonder­bare Artzney seyn/ zu harter Geburt/ ttc. Anderswo schreibt Plinius von einem' Sieinlein so bey den Hrrtzen zu befinden sey/auch von dem locherichten Stein/s- in der Gebermuter gleicherwcrß angetroffen wei de.

Cardanus setzt das etlichesdcit Steinen gleichförmigfeye/so man i'nden Thieren befinde/ob wol sie incht rechte Stein sind/alß ein Ochseney:dann/ sagt er/ in dem Magen eines Ochsen befindet malt ein Kugel in grosse eines Ganßeyes/ eisenfarb/ gantz lercht vnd sanfft/ so von den excremenris der fpeißzufammen ge­zogen wrrd/vnd wegen der Bewegnus ein rinde an sich nimpt/auch durch schlei­mige fttichngkeit versitmeltwird-Derwegensomanszerbricht/befiltdetman dz es von Haare zusamen geballct ist. Ist hatt/ ob wol gar leicht. Also/spricht er/spielet die Namr wunderbarlich/ dasauchdieOchsenEyer legen.

DergleichenKilgclnbeschreibet auch Wicrus, vndmeldtterhabederosel- ben/so voltHarert zusamen geballtt seyn/ gehabt/wie wir in de LateinischenErem- plar weitleufftiger dauon geschrieben.

<Ionra6us Oesnerus bekent das er Stein / gleich wie Plinius, in große ei-" ner Faustso gantz leicht gewest/gesthe/vnd besitze. Wie er auch ferner sagt/das irr den Gemsen derogleichen Kugeln/vnd vielleichtauch bey andern mehr/befunden wcrden/werden Gemsen Kitgeln genent.

In dem Merken findet man Steinlin in deß Ochsen magm/welche derr SteinzermalenwansiemitweiffemWeinerngenomen werden. <Tuerceranus.'

Alß ein Neapotttalusch Pftrdt nidergesallen vnd man die Vrsach seines

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