Von dm Sttinen im Menschlichen Leib. jf

Der erst aüegierte kenanäus hat in dem verstorbenen Herren äe r^onti- gne mit dem Zunamen i-ucar Spuä ?iÄLuox,außdem Platerballch einen sehr grossen vnd schweren Stein heraus gezogen/also daß es nicht wolglaublich/daß ein solcher grosser Stein in gesagtem P latcrbauch hab sich können auffhalten/etc. am Gcwlch t hielt er sechs vnd zwantzkg Loch.

Jchhab einen Steill durch das inlir ument saeculum marricir genant/ vnd mit einem Zenglln von einer Weibsperson herariß gezogen /welcher ihr in dem Plarcrhals hafftcte/vnd mit grossem Schmertzcn den Harr: vbcrall verstel- letc: in grosse alß ein Bäumnuß. So hab ich auch eine Stein gesehen als ein klei­nes Hennen Ey/welchen ernHebaln einer schwangeren Frauwelt / nicht langvor der Geburt mit deHande auß de Plarerhals heralrß gerlsseildhnsto^li.äVei^L.

-. Folgende Figur zeiget drey Stein all: Der erst ist ein Platerstein/ill Fornr vnd Grösse als er abgestochen/ also rauch / etc. Der ander ist auch ein PlaterstelN/ doch klein vnd glatt. Der dritt eirr Nierenstein/fo all die Nieren gewachsen gewe- sen. L0NrL<ius6.lii7ru8.

') l\i *

Cs pflegt in der- Plater mehrcrkheils mir ein Stein erpflantzt zu werben/ weil die dicke Marencn/so allda sich in menge auffhelt/ leichtlich sich vmb de,l albe- reit erzelten Stein schlecht ^vnnd an jhme erharret vnd vermehret denselbigen/dan das sie neuwe Stein zltnchte: Ob wol arch vilterwctlen viel Stein zumal in der Plater gefunden werden/wclche mchrertheilsjren allfang in derr Nieren gellom- mcn.Alß lch dann die vordrigeJahr zu Lugdull ersehen/daß aus eines erstochenen LandsknechtS/der Nation ein Schweitzer/PlaterzwölssStein genommen wsr- den/wclche all alß Dauben Eyer gewesen/vn alß wir solche zerrieben/ besän den wir daß ein ein kleinen gelblcchttn Sttinalß cm (Jrtifj m it>mc «(habt /ttmi

glaubtenwir dasselbe dorlangerzeieauß den Ri«enmbiePlalerqefallen/,nde.

:£S5t w " 3<fcn

m