f4 Tßton'fchet Blickt

ist nicht allesti Sän- / so durch den Harrt außgelrietcn wi. bt i s ütern crista -

lenthalben. Theophrastus Patacelfus.

Von den Wanst-vnd Mtltzstcincu.

Aas zwölfftc Capikcl.

A -7o r e a s & Lacuna hat fampr andern vnferigen ^naromicir etliche Steine in dem Kroß oder Wanst / klestncerium geheißen/ gefeheir.

Thom.a Veiga.

Fchohoßraphi ac! iacob.HolI. m tlden/ wie bey eines Schumachers Kna­ben in dem Kröß oder Wanst Steine erfunden worden.

Cornelius Oemma hat zu Hauß Gallblafensttin/rc. Wanststein/re.

Es ist etwas feltzames / daß Steine erwachsen indem Gedärm Colo / Lun­gen/rc. doch vielleicht seltzamer, soichdoch offtermals ersehen in dem gantzen Wanst oder Kröß. ächoliograph. acil lib.Gal. de locis afFect.

Vielen Menschen find in den Gleychen / in der Leber/ vndin dem Miltzen/ rc. Stein erwachsen. Scholiogr. ad lac. Holl.

Gabriel Failopius sagt / daß widerdie Natur Steine geboren werden ent- «eders in den Nieren / in der Leber/ oder in dem Miltzen.

Jchhabe einen Stein in der Edlen vnd Strengen Matronen Christian» Verin in dem Miltzen erfunden / in Grösse einer Kastanien / weißlecht / so lind vndweych als Alabaster/fünffLoth vnd uQuintlelnschwer/in form als Eyer­schalen ausseinander gewachsen. Diese Fraw war jung vnnd schön von Leib/ welche vnmweilen vmb den Vollmond hefftig bekräncker ward in der lincken Seiten auff drey Tag / vnnd nach verschiener selbigen Zeit liesse der Schmertz so lang nach/ biß daß widerumb der Voll­mond fich herzu nähere. Tuxneister in cxamincvriiutr.

Von