a o Theorischcr Beucht
karr nichts darvor seyn / daß sie nicht eben so wol darin» zu Stein werden könne/ in dem sie sich dasilbsten etwas lang auffhelt.
Darumb ich wegen diesen rationibus vnd Vrftchen vermeyne/ es envachsei: oben so offt Stein in der Leber / als in den Nieren. Weil aber dieselbigen Stern wegen Vnempfindtlichkeit der Leber keine Schmertzen erwecken (doch kan es in Zweiffel gesetzt werdet:) vnd auch mchtansser dem Leib geführt/nicht gesehen noch gegriffen foitnctt werden/als die Nierer: vn Blaterstein/sondern weil sie also verborgen ligen/lassen die Aertzt jhr bedencken darüber ruhen. Daher aber geschicht es dann / daß sich die Medici verwundern/warumb in den jenigcn Kranckheiterv so anß verstopffkcr vndaitgesüllter Leber entstehen/jre Churen vnd Artzneyen nichts wtrckcn wöllcn.Mir ist bewust/ daß in der Leber Aurelia? Petrucia?, so ein.Hauß- fraw Pandulphi Tyranni gewesen/ cm Stein/in Grosse als eine Mandelm gefunden worden/ welchem die Aertzt die Vrsach ihres Todtszugeschrieben. Petrus Andr.Mattbiolusad lacob.Camenicenum.
Als lch von Pcucero PbiIippi^elancbrbonis Tochtermann(so ein hochgelehrter Mann / aller Sachen/vt:i:d sonderlich der Antiquitet / wol erfahren/ mein guter Freunde vnd Bckandter) verstanden/vnd erauch ftlbjlen in seinem Commentario de diuinat.generibus meldet/so sind drey Stein gesundet: wordei: m Ut Leber Idieronymi Schreibers/ eitles Nürnbergischen Jür:glu:gs/ welcher auch wolerfahrenvnnd gelehrt gewesen/ein Geleytsmann Valeri j Cordi dtirch Rutsch vr:d Welschlandt / ja welcher jhm auch/ nachdem er Valen us Cordus ,n scinemblücltden Alter zu Rom abgeleibet / nicht latlg darnach zu Pariß im Jahr rausendt für:ff hundert sieben vn i:d viertzig nachgefolget/ vnnd.mit Todt abgan- gen.Vnd ist sich zu betawrei: ob dieser zweyer: ,vnzeitlichem Todt/wegen ihrer sor:- DerbahrenGeschicklichkeik/welchejhremgantzenVatterlal:dtcit:Lobvnt:dFür- derung siyn hetten können/so jhnen Gott der Allmächtige das Leben lenger verliehen hette. Vnter denselbigen ©fernen hat fürnemblich eurer an Grösse mit einem halber: TaubenEy zugetroffen / gantz rawlecht / an der Färb dölschgelb / auß phlegmatischerämnd melai:cholischer Feuchtigkeit zusammen gewachsen. Diese Steil: hiengen also ar: dem Leberfleisch / daß sie an dasjernge Häutlein anstießet:/ welches die Leber bekleydct / waren all ein wenig fest. Iohannes Kentman- nus.
So thut von einen: ändert: Stein Meldung Iohannes Crato, Keyferlicher Medicus, tn seiner Epistel ad Gefnerum, so vorder: Schriffter: Valeri) Cordi gemtckt/ welcher in desselbigen Gallblasin mvachser: vr:d gefunden sey/dessen wir baldt hernach mehr gedencker: werden.
Es sind