Von den Stemm im Menschlichen Leib. zz

sampk r.vnterschiedlichen Beschweren in dem Herherr-Iacoh^ollet. Eben diese Historiwiderholtder AuLdoran einem andern Ott/mit folgenden Womn: Ei­nes mahls Hai sich begeben mit einer Weibsperson vmer vns/ daß sie viergantzer Monat Eytcr geharnet/vnbweücn auchBlm mit eirrvermischtwegenSchärpffe deß Eyters. Die Aertzte/welche berusserr worden/ haben Mittel angewendet i als wann Die Nieren wundkwcren/ weil die Fraw auch Schmerzn derftlbigen Ore befaude-Diefe ist den vierdterr Monatabgeleibet/vndausgeschnitten wordcn/hak man bcslindcn die Nieren vnd Blasen gantz gesundt: Aber in dem Hertzen zween Stein/ sampt vielen Beschweren / welche sich durch den Harn außgereiniget/vnd im durchstießen hat es den Nieren Schmerlen zugefügt- Dieser Gestalt karr pur lauter Geblüt von der Brust zu der Blasen abstießen zum Außgang.

In Keyser Marimilian/deß Andern/Hcrtzen/sind drey Steinlein/als Erbstit/ doch einer grösser damr der ander / vnd aschenfarb/ befunden worden. Es ist aber dieser Kcyser die Zeit seines Lebens viel mit schwerem Hertzklopssen behasst gcwe- sen.loannes XVierus. In deß KeyscrsHertz vnlangst/welcher osstmahlnmit Hertzklopssen arrgegnfferr worden / hat man gleichsam als ein schwartz Steinlein

chefttttden.^üolN 28 IrraKus.

Die Statt Nürnberg hat^ieron/m um Schreiber wegen seiner herrlichen Geschlcklichkeitzu jrem alumno vnd Stipendiaten aussvnd angenommen/wel- cherzu Zeiten lohan B.Montani deß Veronefers/zu Padua einzeiklang studie- ret-Vnd nachdem erJtalierr verlassen/ vnd sich zu vns gen Pariß im Jahr 1547. begeben/auch bey Herrn v.8y1uio,v.^loUerio.v,ketnelio, Königlichen Pro­fessor» derArtzrrey obgclegen.Dieser ist in dem Mertzen deß vorbeschrieberrcJars irr eirr schreckliche vnd vrrerkarrdtliche Kranckheit gefallen / dessen Vrsach seine be- meldte ?rXcepcore8 diese vermeyntcn zuseyn/daßjhmnemblichdieGallzuviel vberschosserr / vnrrd darauß dann Leibwehe entsprungen sey. Weil aber er in dein Meyerr mit Todt abgangen/ haben wir benachbarte Teutschen die verborgene vr­sach dieser Kranckheit erforscherr wöllen/vnd jhm den Leib aussgeschnitten.Vnnd nachdem auch die Hertzsubstarrtz entzwey eröffnet ward / befände sich paselbsten ein harter/ schwartzlechter/ mndter Stein / in Grösse einer MuscatenNuß/ auff zwey Quimlein wagendt/ welchen die kr^cepcores vnd viel arrdere ehrliebende Män­ner in derr Händen gehabt/vrr rricht allein gesehen/sonderrr auch sich höchlich darob verwundert haben. Darumb er dann zu der Erden bestattet worden irr dem Got- tcsAcker oder Coemiterio Maturinorum zu Pariß/ nicht sehr weit von der Be- grabnuß Ioanni§deSacrobusto deß berühmbten Mathematici. Dieses hat Abiahamus Myrgelius schrifftlich DSchencken/ dem eltem/zu wissen getharr.

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