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hat der Schmertz abgelassen.Aber letzlich ist er durch die Schwmdksucht zu Grund

garrgen.?Lu1u8 /Lgynera. ^

In den Nieren / Blasen vnnd der Lungen wachsen öffter Stein/wcderin den ' - -

Gedärmen. Zwar in den Nieren vnd Blasen wegen der engen Gang / vnnd die­weil sich Feuchtigkeiten an dieselbige Ort versetzen. In der Blasen / dieweil nach Gelegenheit deß Alters sich in dcrstlbigen ein zimliche starcke Hitz erheben karr. In der Lungen aber ist der Materi viel/vnd gleichwol die Luftröhren weit sind/ jedoch ^ m

ist die Hitz starck/ daß also wol Stein darinnen wachst» mögen. In den Gedär- ^ meii aber selten. Bernaidus Gordonius.

Es begeben sich auch Stein in der Brust/ vnnd andern Orten/gleichsalls wie; {

in der: Gleychen derpodagramischenOilBerrus Anglicus.

Iir vielen Orten vnnd Endeir Menschliches Leibs können Stein wachsen/ " nernblich in den großen Darmcn/rc.in der Lungen/wie Oalenus meldet / vnd ich stlbst zu Veron gesehen hab.IoLnnes Arculanur.

Heinrich Alemannus/als er nunmehr drey gantzer Jahr mitSeitenwehebe- -

kranckt gewesei:/ Dencbcn vieler Aertzte Raht vergebens vnd vmb sonst ersucht / ist er hernachmahln zu mir ankommen / mit Bitte / ich wolte jhm / wo jmmer müg- - >m

lich/ behülfflich seyn. Dcrowegen fragte ich / ob jhm der Anfang vird Vrsprung ^ ra.

dieser Krai:ckheit bewusi were: Ncmblichen/ ob diese ctwan aiiß Kalte vnd Frost/ ' fy,

oder von einem Wurfs/ aiich vielleicht von starckem lausten / Flusten von dem Haupt / oder vorgehender anderer Kranckheit entjkandeir. Sprach er / es were m-*

jhmkeurevorgehendeVrsachbewusi/sondcrii dieKraiickheit hctteerstlichenauß i verborgenen: Ansang nach vru:d nach zugenommen / aiich so streng vm:d hcfstig jhm zugesetzt/ daß sie jhn säst anstdcn Todt bekrancket. Derowegen war ich sorg- faltig / vnnd ziimahl zweiffelhasttig/ dieweil ich die Vrsach der Kranckheit nicht ^

.vernehmen kondte: Dairn es waren keine Zeicheir emigerley Materien oder o»i.

Verderbung zugegen / gleichwol er mit einem micfcncn Hüstlein behafftet ge- -L westr: / vr:d doch fern Aufwarst sich erzeiget hat. So haben aiich die Artzi:eym/ >- die er allbcrcyt eingei:oml::ei:/ kuuunehr ruchtsvbriges zuruhten hinderlast'». -r-,s Letzlicheir hab ich rnich dieser gemeinen Regel bcholsten / daß/ so dreVrsach ei- d,./

ner Krar:ckheit vlibewust/ der Artzt wolle dahin bcsiisser: styl: / solche Stück zu m* gebrarrchen / welche glachwol liützen / aber deines Wegs schaden können. Hab !

jhm darmit die Brust gemiltert/ die Gurgel erweicht/ biß daß er einen Sttim v:

in Gröste einer Haselnuß / vor: der Brust außgeworffei: / vnr:d zumahl das W

tnrckeneHustleu: stunpt allem Schmertzer: nachgelaster:. Anronius Leneuc. -:t nius.

Esbe-