Vorrcd.

Also in Dcnnmerckr schern Mccrwasscr ist cin Nast eines Baums/ so darein gefallen / jampt einen» Vogelnest vnnd jungen Vögelin darin / in Stern verkehrt vnd befunden worden. In der Landtschafft Biberni3 ist ein Seewasser/so man einen Stab dar­ein stecket auff den halben Thepl/wird das ein Thcyl so im Grunde deß Wassers gestanden / zu einem Srein/das ander Thcyl aber so oberhalb deß Wassers vcrbkicben/bleibctHoltz/abrr das jenige so in dem Wasser gewest/wrrdt zu Eysen verkehrt. Derogleichen Was­ser köntc ich zumaln viel erzchlen / darinnen Holtz/ Baum/ Thier/ vnd anders zu Felsen vnd Steinen verwandelt worden/da nicht eine Weitläuffigkeit zubeförchken wererdarauß samptlichen erscheinet/ wie mächtig vnnd würcklichen seye die allgemeine steinichte Krasse deß Saltzbalsams/nichtallein cusserlich durch die weyte vnd grosse Welt / auch in den Gethiern/sonder gleichfalls in dem Menschen gegründet: Ja wol/wie gleichförmig vnd einhellig seyen die allge­meine Principia dervraltenSchöpffung vnd eingepflantzken pro- x)L§ 2 cion,darin alles noch heutiges Tags biß in ewigkeitder Wele bestehet. Daß auch ferner die alten Weltweisen billichcn den Men­schen Microcofmum oder die kleine Welt benamset vnd intitu- lirt haben/seytemaln die allgemeine principia wie in der grossen Welt oder dem grossen Menschen/ also auch bey der kleinen Welk vnAdamsKindern gleichförmigvnanacomice zubefindensindt/ dieweil ohne das der Mensch vrsprünglichen vnd leiblichen von der grossen Welt genommen vnd erschaffen worden ist.

Demnach aber/WohlgebornerGrav vnd Gnädiger Herrl mir nicht ohnbewust/ wie daß E.Gneben vielen Heroischen Tu­genden/ auchden Geheimnussen der Natur ergeben vnnd verliebt seyn/(darinnendieWeißheitdeß Liechks der Natur gegründet ist) auch mir nichrzweysselt/ daß E G.deroGräfflichemVraltem StammenHanawgemäß/1.icrerL8 & Imreraro§,zu ewigem ohn -erblichem Nahmen /mit Gnaden ansehen vnnd profequieren,

A »i/ also