20 Emcwcrte Ordnung

vnd,Widerbrmgung Menschlicher Gesundthcit sicherlichen an^ gävcndek wer den / ist ein vorlreffkche>Gabe deß Allmächtigen GDtteo. Darumb dergleichen Aryncynuttel in vnscrnApothe- cken/ wrcbrß daher geschehen / alsoauchhmsürtcrö/ vondcrselbm Verständigen rnögen verordnet vnd gebrauche werden.

L-. Aber die genannten Paracclsi^n vndSchmeltzKeßler / die der rechten veralten Medicin kein Grkanntnuß haben / sondern dcrsilbigm Verächter sind/vnd sich grosser verborgenen Künsten fälschlich berühmcn/ pflegen ihres Gcwins halben etliche Sachen wie germgem Vnkostm(wie sie danngemeinlrchietchtgesessen/ vnd wenig yrauffzu spcndirn haben) zu hau ß zu pr^pariren/ vnd solche nachmaln fraventlich / vnd ohne Verstandk/auch offtere zu: vnwrderbringlichem schaden/allen Patienten gleichmässig/vn- eracht dcrwielfalttgen vnd wichtigen Vmbstanden/thcwer genug auffzusattelm vnd beyzubringen.- Denen soll dieser jhr Betrug/ bey straff zehrn Gülden/ so offtsie darüberbetretteu werden/verbot^ tenscvn»

z. D-'ch solldm auffrichtigen vnd geübten Laboranten (wann sie zuvor bey den Verordneten Erlaubnuß bekommen) jhrc Kunst rcdiichzu treiben/ vndjhre.lvachenanhtcsige/oderftembdeApo-- thcckcr vnd Materialisten vnlb billlchenMerth zuverkauffcn/vn- verweigert / Aber Krancken Personen etwas davon vmb Gelt/ oder vmb sonst einzugeben/bey obgcsctztcrPeen benommen seyn»

T/ 1 t u l u $* I x.:.

VondmBarbrerem/vndgcmct-

nmWltudtär^ttn«.

-WOll keinem; Barbieren erlaubt, seyn, das

^H'Handtwerck zu treiben/vnnd.Becken außzuhengen/ er hab dann sein Meisterstück wie sichs gebührt/ ge--

*, SCtatv