s8 Anhang
Erklärung der sechsten Tafel/ sampt denen darlnn be-
griffcnen Figuren.
Vnb anfänglich der ersten Figur insonderheit.
Diese Figur stellet vns die Gebahrmutter einer schwangeren vor/damit die Nachgeburt in der selbigen gesehen werde. e A.b.C.d, Dcrhinder Theil der Gebahrmutter naher dem Rücken zu ge- wank/so crelltzweiß auffgeschnittcn.
E. Em Therloder Stück deß Mutterhalß vnd Außgangs. k.E. Dje Lufft vnd Blneadem/so den Muttcrhalß vmbgeben.
G. Ein fleischichte Matery so der Mutterkuchen genamwird/ vergleicht sich dem Fleisch einer Leber.Jsi an die eufferste Haut angewachsen. Er.i^. Die eufferste Harrt darein die Frucht gewickelt vnnd verschlossen ist.
Von der H. H! .vnd i v.Figur ins gemein.
Die ander Figur weiset vns das gansieBündlein austerhakbdet Gcbahrmukter/mit der mgefchloffenen Frucht / die dritte zeigt das Balglein darein der Harn des Kinds gesa mlet wird. Die vierdtte zeiget diezwey Hautlem eröffnet/vnd wie das Kind in denselben seine Lagerstatt vnd Figur habe.
K. K. z. Der sieischerile Mutterkuchen/ Carnea, placenta vel jecur uterinum»
L. L.L.3. Die eufferste ^aut oder Vmbwickelung eröffnet-
M. z. Die inwendige Gestalt derselbigen Hanr oderDecke.
N. Ein Theil der Nabelschnur.
O. 0. z. Das inwendige Hautlein darinn das Kind gewickelt / noch gantz.
P. Q.4* DesHantleins ^llantoi§ außwendige vnd inwendige Gestalt.
5 . T. Mie sich die Gefäffe vnd Adern vereinigen daranß die Nabelschnur
wird.
Y • Die Nabelschnur sampt ihren Besässen an dem Nabel des Kindes. z - Das Kind/wie daffelbig in der Mutter gekrümmer sein Lager Hat.