32 Hebammen Buchs

Schloßbein/Schambein/oder Brücke. IstinderneundttFigur mit dem Buchstaben Id./wiewol etwas dunckel) bezeichnet/vnnd die zusammen Fügung desselben miti. li§nirrdieXII. XIII.vnd XIV* Figur der zehenden Lafcl stellet vne solche beyde Schloß­bein samptjhrer Hölen oder Löchern für /vnter den Buchstaben

Nun wollen wir beweisen / i'weil solches nicht alle Mediä ge­ständig seyn) daß kurtz vor der Gcburt/vnndin dersclbm/da es na­türlich zugehet / erstlich die beyde Schloß oder Schambein/dar­nach die zwey grosse Hüfften oder Darmbein von dem heiligen Bein mitwelchem sie vereiniget sind/abgeiöfet vnd etlicher Mas­sen voneinander abgesondert werden müssen / dabey auch anzuzei- gen/daß solches nicht geschwind noch gehling / sondern allgemach geschehe/critiee, vnnd daß sich diese allgemachliche Erweichung vnd Absonderung im siebenden Monat anfange/vnd in Jen sechs oder sieben Wochen biß zur Stund der Geburt sich vermehre vnd vollbracht werde.

In dieser Der erste Grund/darauß wir beweisen / daß die beyde <0^0^ istauch"^ dein von sich / eines von dem andern / vnd das grosse Darm oder Caspar Hüsstbein vondem heiligen oder Rückcrcutzbcin abgelöset vnd ab- ^uKinu§ gesondert werden/ist dieser.

tto^na. Die Natur/ welche auß inngepflanßkcrSorg vnd F'ürsehung

romico. dem Kind/so zur Geburt nahet/dcn Weg bereiten/ vnd so viel im­mer möglich/einen leichten vnnd bequemen Außgang zumachen begeret/ thut die Verordnung / daß alle Glieder deß vntern Leibs fo wol dieeufferlichen als innerlichen / vnnd dero benachbarten / so der Geburt verhinderlich oder förderlich seyn können / sich erweit- tern/erstrecken/vnnd weicher werden / welches alles vnlaugbar rst. Also schicket sie auch durch dieselben Vnternleibs Glieder diesen oberzehtten Hüsst vnd Schloßbeinen eine Zehe schleimige Feuch­tigkeit zu/durch welche/ weilsie mitkelmassiger Warme ist / vnnd vonNarurdarzu bereitet/dieJusammenfügungenderselben Ge­bein