dritter Theil. 15

chcn viel geschm hab. Dann die gemeine vnzüchtige Weiber / wann sie sich geschwängert vcrnmckcn/ ver­derben sie gantz kasterhafftigcr weiß die cnipfangene Frucht bey ihnen selbst / welche hernachmals abgehet/ wie ein zusammen gepackt Stücklein oder Gebündlein. Wann du nun dieses ins Wasser wirffst/ vnd ssciffig dar-- auffacht mnimest / wirst» befinden / daß es aller für- nembsten GkiedlcinAnfang hat/dann du wirst da sehen vnndvnterscheidenkönnen/dieAugen vnnd Löcher der Ohren/st wotArmvnd Bein / Händvnnd Füß mtt samptihrenFingemvnnd Achm / wie dannauchdas GemächtoderGeburtsgkiedlein/ vndalst den vberigm

gantzcnLetb fast scheinbarlich. Soll steh demnach niemand dessen verwunderen/daß wir in dem EntwurffvndAbriß emersos chen abgangenen Frucht/in der vimen Tafel diß Buchs /vnd er­sten Figur derselben/ die Bildung deßKindleino so klein gemahtek haben/dieweil das jenige/ so ^riKoccles vnd Hippocrates , von derersten Formrrung deß Kinds/wie angezogen worden/ geschrie- benhaben/wiralso in der That vnd Warheik gesehen vnnd erfah­ren/vnd vielen Studenten/so beyder Theilen der Arzney oblagen/ selbst gezeiget haben/ als wirfo wotzu Pariß in dem (^olleZio dere Lvmbarder/ als anderstwo weibliche Cörper

durch die eröffnen haben-