dritter Lhcü. tf
gen leben nichts geendert/ist hin vndMdergelauffen/hat sich geü- bee/vnd gehandelt/ wiezuvor. Amzwölfftcn Tag nach dem sie schwangerworden/ist sie durch ein geringen Anstoß verleMvnnd beschädigt worden. Darauff sie am zwantzigsienodereinvnnd ZwantzrgstenTag mißgeborenvnndjhr die Frucht abgangenist/ welcher Hag der neundte ist von dem anzurechnew/ da sie jhr anfänglich selbst den Schaden gethan hatte. DieDrucht/ soihrab- gangen / war also beschaffen. DasgantzeBürdlcin derNachge- burt/verstehet die eusserste Haut 6Liorion,samytderandern odch snnem/^muLos genant / waren vnzernffen vnndnoch aller gantz/ also daß das in demselben begriffene Wasser nicht verflossen / sondern noch allerdings bey einanderwar^Diefe Dmgallr noch in iU nem Gebundvndzusammen gepacket/ hattendieft Form vnd Ge-
helfft grösser sein soite.Doch gibt sienachfolgendeDmg gnugsam zuerkennen: Erstlich ist dasgantze Gebündtein in form einesHü^ nereyes/vnd länglichrund- nach Gestalt deßholen Theils in dem? innwendigen Theil der Mutter gewest. Darnach erschim das fleischichte Stückan derNachgeburt/dcr Mutterkuchen genant/* der ein Vksprungrst der Blut vnnd Lufftadern zur Nabelschnur- Die Frucht oder Anfang deß Kindes war in der länge vnnd dicke' gleich wie ein grosse Dmeisse/oder Gerstenkorn / die schwämme in demWasser/soman 8uäorc8,dasist den Schweiß nennet: Der' Anfang der Adern in der Nabelschnur war auch zuerkennen/ die' doch so klein vnd dünne waren/ale ob esnurrohte Strichlein/ mit einer reinen Feder gezvgrwwaren/ welche an einem Ende dem BauchdeßKinds/ändemandern/demruffernHäutleinL^orio» angehcfftet waren/daswasser fo in dem innwendigen Bälglem/.
^muio5 genant/begriffenwar/warfasieinviertheil eines Pfunds an dem Gewicht
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