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gc/wirt eszerfahren/verflicsscn vnd zu nichts kvcrdm/ foman aber das in Kaltwaffcrlcgct/blcibt es beyetnan-- der vnd Wirt fester oder'härter davon /gleich als ob es in einem Bälglcin lege/welches Bälglein oder Häutlein/ soeszerrissmwtrt / rrscheinetdarinn die Frucht in der grösse/wte eine grosse Omeisse/andem dieGltedmasscn schon vntcrschledensmd/vnndHaben dieselbe alle/tnson' derheit aberdicGcbuttsgliedlcinHrBildung / die Au«
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ersten Bildung oder Formierung. Darnach setz« er (Aristoteles)ft>fifflsr: Abersoein Mägdlein vnterhalb/ vndvorVcchlicssung dreyer Monaten ausser demLeib , abgehetckan man an demselben noch nichts vnterschird«
! lichs sehen. Sors aber drn vierttnMonat erreichtthat/ scheiden vnd theilenstchdie Gliedmassen von einander/ vnd «npfähet ein solch Kind in nachfolgender Jett/kurtz ' auffetnandcr/jeiNvollkommmeBilpung.Lcht»chMuße
er dahin/daß ein Mägdlein viel langsamer in Mutterleib -übereilet vnd vollcndetwerde/als ein Knablem /dahererauchHerMeys nung ist/ daß es sich mit derGeburt eines Magdleins viel öffter biß in den Zehenden Monat verziehe als mit einem Birblein.
Diese Wortvnd Text Aristotelis gefallet mirzum theil sehr wol / zum theil abergar nicht. Dann daß er schreibk/die Frucht <' werde im Anfang in der Gestalt einer grossen Omeisen gesehen/ist . die rechte Warheit. Aber solches geschieht nicht erst am vierßrg- sten Tage. Dann zur selben Zeit deß vierzigsten Tags ist die enr- 'v pfangme Frucht schonin der Leng vnGrösse dcskleinern Fingers
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