Un den Leser. 5

ten dieses Pinxi gaxtz vnnd gar vbereinstimmet / sonder auch wol durch dieselben erkläret vnnd verständlicher anßgclegt wirbt/ vber das/ die Ma tay vnnd Füchaben beyder Personen sowolderFrawen öourüer,

als dieses Medici Pinxi fast einerley ist / vnnd eines zu - Erleutcrungdeßanderndlenet / alshaben wir die Ver­ordnung gcthan/dz anst derselbigenSchrifftoderTra- ttätlein Pinxi das jentge / so zu vnsermIntentvnnd fürhabendmBuch am meistm dienen möchte / extra- birc in vnser teutsche Sprach auß dem Lateinischen v<- bergesctzt/ vnnd den beyden vorhergehenden Büchern/ alsctnnicht weniger nothwendig Werck / angehencket würde. Weil auch vielbesagter Seuerinus Pinxus, tu seinem Werck etlicher Figuren vnd Abbildungen gedeu­tet/ die er gleichwol in seinem Buch / aber etwas schlecht vnd vnförmlich/ fürstellet/als hab ich nicht allein diesel­be vielzierlicher vnnd säuberer aujfs Kupffer gebracht/ sondern auch noch etliche mehr andere darzu gethan/ welche alle zu befferm Verstand der Schafften vnTepts mercklich dienm wcrden/hab also wedcrMühe / Arbeit noch Vnkosten gespart/denallgeMinen Nutzen zubeför- dern/vnnd bitt dengünstigen Leser / erwolle/hme solche meine wolmcynend ^ KeQio n gefallen laffen/vnd dieses Wcrckzu semmr Nutz vnd Frommen/ntt zur Vppigkeit/ sonder m derForcht/vnd Zur EhreGottesgebrauchcn»

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