ander Thal. * g s

vnndrstmchk eben von Nöthen / daß sie Cautt'on vnndBürgschafft von den Ammen hierüber fordere. Dann das Ansehen vnnd gu­ter Nahm einer Hebammen bestehet nicht darauff/daß sie so heim­liche Sachen just vnnd gewiß erkennen soll. Darauff beruhet es/ ob sie/da sie die Sach gut soll machen / dieselbe verderbe/oder ob sie die Dinge/so zur GeburteineeKindeo/vnnd Verrichtung bey der Niderkunffteines Weibs zu wissen von Nöthen sind /versteheo- der nicht.

Es befinden sich aber Weiber / welche mit der Bleichen r o- dcr Mißfarbvnterdrm Angesicht behaffrek gewesen / vnnd doch darvon nicht vollkömlich eurirk sind/welchegroffe Verhinderung vnnd Mangel in der Gebährmukter haben / welche bey ihnen sehr äng vnd fest beschlossen ist / daher das grobe ducke Geblüt verbrank wird/vnd sich bey ihnen verhalt/vnnd ob sie wol/wie sie meynen/ih­re Monaksreinigung zu rechter Weil vnd Masse haben / ist es doch nichts anders/als ein todtgefarbte Feuchtigkeit /so sich dem Flerschwasscr vergleichet. So nun diese Weiber einer Ammen für gewiß sagten / sie hatten seyther etlicher verflossener Zeit/ihre Blum vnnd Monatoreinigung nicht vermercket / vnnd diese die Verhinderung sowol jnnwendig als außwendig befindet/in Be­tastung jhresBauchs/ wirdsichjene betrogen finde«. Esköndce auch wol derallergeschicktesten Frawen auffderWelt widerfah­ret»/ daß sie ebenmäffig betrogen würde / doch «meine Zeitlang. Wann die Zeit herbey nahet / daß sich das Kind / der Ordnung der Natur gemäß/ regen solle / vnnddieHebammefraget/obsie das Kind bey ihr sich regen gefühlet habe / sagen sie / Aa/ aber doch mehr deß Nach/s als dcßLage/rrruß doch endlichem Amme/nach dem sie sich befliffen/alle Mittel zugebrauchen/das Kind dadurch sich bewegen zu machen/nothwendig dem jenigen/so man ihr sagt/ Glauben zustellen. Ein Person / die sich dessen befleiffen will/kan wolmachen / daß man ihr lange Zeit glauben muß/ ich weißjhr wol/die d.esesauffjhren eigenen Vnkostengelerner haben. Vnnd

Xx ii/ möchte