jr/ich wüßte nit/me ich diß ins Werek richten möchte/dz es die §r ^enouiUiere nit gewahr würdc/sie sagte darauff/ sie begehrte nit/ daß ich dae/so ich einmal gelobt/vnd mich durch Verheißung ver- bunden/vmbstossen/vnd mir dadurch Vnwrllcn bringen solle / ich könne es wol machcn/dz sie es nit mercke/darumb so bald die Köni­gin genesen/vnd es ein junger Sohn wäre/ folt ich vberlaut ruffen: Gehe meineTochter/mach mir ein leine Tuch warm.Deß andern Morgends/aks ich meinem Gebrauch nach die Königin besuchte/ ehe sie auffstunde/thak mir jre Majestät so vielEhre/dz sie mir das selber fagte/was sie mir hicbevor durch jre CammerdienermKeno. filiere hatleanzeigcn laffen/septher dessen doch schon ein ziemliche Zeit verflossen war/bclangend jr gure Anmutung vndJuversehen/ so sie zu mir trug/vnd dz ich mich nie entsetze solle vor einige Ding/ was man nur sagen oder thun würde/ oder man sehe mich an../ wie Man wölle/solle ich mich nichte hindern lassen/dieweil ichs doch mit niemand anders/dann allein mrtjr/derKönigrn/zuthun hätte-

Das vierzigste Capitel.

Wie vnd welcher Icit die Königin ihr<s Sohns/

deß jetzigen Könige genesen.

Nder Nacht deß sechsvndzwanßigsten 8epcembri§,gerad ^vmb Mitternacht / schickt der König hin/vnnd ließmirruft ffen/die Königin znbesehen / weil sie sich vbel auffbefande. Ich hattemich schlaffen gelegt / in der Königin Kleyder Cammer/ da die Cammerfrawe vnd Wärterin auch waren / da man mir offt vmb deß Gelächters willen ein blinden Lärmen gemacht hatte/ wann sie sahen/daß ich eingeschlaffen war/also daß ich darfür hiel- re/das wäre abermal derselben Possen einer. Aber ich hörete/ daß mir einer rieff/mit Name ?ierror,einervon der Cammer/ vertrieb mich so sehrzueplen/daß er mir nicht der Weil ließ / mich anzuzie­hen- Als wir in der Kchtigin Cammer giengen / fragte der-