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kleine nidrige Cammcr/die nichts raugeee/ mit einem Bor den Bo den/verdumpffen vnd schlimm genug für die Königin. Die Cani- rnerfrawen vn mich wiese man schlaffen in ein anderGemach/dar- an geschrieben war/für der Königin Schatz / dazwischen frem vnd meinem Beth ein geringe Wand den Vntcrschcrd machcee Deß Morgendsmuffrchbeystscyn/alssieauffstunde. DasMitkags Imbiß würd zu Xlelun gehalten I in eines vom Adel Behausung/ genant OrMZe 1e ro^rda auch nicht vielvbrigcsHaußrahtö zum besten war / vnd insonderheit waren da im Camin grosse Stem/an statt der Brandepsen-Man machte da ein Fcwer an/dieweil ee nun gegen dem Ende deß Augstmonats sich nähere/ dz doch mk sonder­lich warm gab. Sie legten drey dicker Scheiter Hcltz an/die Köm- gin stunde darbey/warmeresich / vndhatte den Rücken demFcwer -ugewand.In dessen gierigen die Klötzer an/ vnnd spielten sich vom Fewer, welche vngeschicklich groß waren/ich stunde bey emerSau- icn/an der Seiten deß Camino/ da bückete rch mich eykcnd nider/cm groß dick Klotz auffzuhalken j welches herab gefallen/ vnnd andern war/daß es der Königin wider die Fersen der Füsse gcschoffcnwa- re/da hatteeo nit wol möglich sein können / daß sie nicht zurück ge­schlagen wäre.

Dieses ist also der erste Dienst Hewcscn/den ich /hr /vnnd ihrem Sohn dem Kömg/dcn sie dazumal noch im Leib trug/ hab erzeigen können.Alswirzu Foncaineblcau waren ankommen /folgeke ich dcr Königrn nach in ihr Cammer/da ich kein Fuß von jhr verrück-- re / dann wann ich zum cssen oder schlaffen gicng. Frawlcm Re- nouilljcrc die Cammerbierm m sagte mir von wegen ihrer Mast- star/wann cs zuihrer/derKönigm/ Geburt kommen würde / solle ^ch mich vor keinen; Ding entsetzen/cs warewae ee wolle /dasmir fürkommcn würdc-Dann es köntc wol geschehen / daß etliche/ dc- mn cs nicht zum besten gefallen / daß sie mich zur Ammen ange­nommen /etwas reden oder thun möchten / mich dadurch trawrig/ Zornig oder verzagt zumachen/vnnd wann das schon geschehe/solte

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