anderDheü. 73

Mutkerzunemmen/zeuchk dieselbige/durch obbesägee Adern /1# fteGeblüt vnd säufft es gleichsam in sich/davon sie danngroß/dick vnd hart wirk/vndvonFarben etwz schwartzlich.Ich hab ein Weib gekant/mit diesem Gebrächen behaffttt/welche wann sie sich hüte­te vor Zorn vnd Lrawrigkeit/sich viel besser auffbefande/als wall sie demselben vorhenckte / sie befand auch dz die Mutter bey sr als- "damr viel kleiner vnd weicher war/so bald sie sich aber wrdemmb er- Ornete/sahe vnd merekte sie augenscheinlich / dz dieselbe wuchs vrB sich auffbliesc.

Don den Mitteln hrerzt«.

Hierzu gehöret nun / daß man solche Sachen gebrauche/die Krafft haben zuetkühlen/diesim nach/die Laxiren vnd denLeib öff- nen/damachZurAderlasse/hierauffsichdcrBädcrgebrauche/vnd ab^rmalpurgrere/mü solchen Purgationcn/dre die Gatleaußfüh- ren/dann diese behalt in solchen Leibern die Vberhand.

Man sv8 auch offtClystiren gebrauchen. dieKraffthaben zu er­frischen vn mässiglichzukühle / damit die Mutter deren Lugende inwendig empfinde/welche erhitzet ist. Man mag auch/mit Nutz vn Frucht solche Artzneyc in den Lab der Mutter lassen Welche zu- erkühlen/erfrischen / vnnd daö schwache Drth zuzertheilen tüchtig sind? Vnnd für allen Dingen / wer diesen euriren wil/der

mag zusehen / daß er zuforderst der Gellen / vnnd also denen daher entstehenden Angelegenheiten begegne / vnd wann er ein mal em Purgationgibt / soll darauffdie Ader zwepmal springen lassen. Dann ausser allem Aweiffel ist/ daß die Vbersiüffigkcit deß Ge­blüts die Galle machet/vndnachgehends dieses Vnheil/davon wir jetzo reden/ vervrsacher

»K Ka»