ander Thal. 6g

Das nenn vnd -wantzigsieCapittl.

VII. Von dem Dnfall der Gebährmutter

da sich dieselb im Leib hin vnd her wülgerk.

Je Mutter im Leib bewegt sich nit gemeiner vnnd ordenli- ' «^ Ncher Weiß/als nurauß zwoVrsache/deren die eine/vnd die OkKsrch am össkeste begibt / entstehet bey den Weibern / die Kranckheuenan dem Miltz zuhaben pflegen / dann diß ist eben das die Wrnd vervrsachei/vnnd als ein nechster Nachbar der Mutter/ theilet es derselben von dem semige mit / davon es sich verhindert be§ finoet/wie es dann auch thut mit dem dicken Melancholischen Ge- biüt.Wa n nun die Natur also erfüllet ist/es sey von einem oder von dem andern/dzist/von Windoder grobem/rrdischen Geblüt / oder von allen beyden zugleich / vnnd sich dessen nit entledigen kan durch jren Mund oder Außgang wird sie dadurch gequelet/thut sie dem­nach auffeine oder die andere Seiten / walgert/ vnnd rollet sich im £tib herumb wre em KugclDie Weiber sind offtmals in der Mey­nung/sie seyen schwanger/vnd wann manjnen dz Widerspiel sagt/ dörffen siewoktrawrigvnd vnlustig werden.

Wie diesem Gebrechen zuhelffeir.

In diesem Fall Wirt es das beste seyn/ daß man die Frawen Zeit oder Reinigung fleiffig mache/vnd die Wind vertreib oder zertheile durch Clysttt'en/so man Clysteres carminativos ZUNMNe pflegt/ welche durch jhre Warme vnnd Anmütigkeit innerlich dem Miliz dienstlich seynAußwendig soll man nemen eine halbe Becher L>el von Capcrn/vn so viel dicke schwarte Wein/vn diß also mit einan­der lassen sieden auffeine Kohifewer zwischen L.Schüffeln/vnd da­rein tuncke L. stücker von eine alrenFiltzhuk/beyleufftig in der breite wie das Miltz ist/vn dieselbe auffdcnDrk/da das Miltz ist/vberlege eines nach deandernI h habg sehe/dz man diß also vberschkagcn/ da hat es wunderbarlicheWtrckung erzeigt/ hab auch gesehen /dK ma solches gethan hak/wan es ist mit Wasser erfüllt gewesen. D H

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