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genden haben/daß sre eins Theile erfrischen / wie auch öffnen / rei­nigen vnd zertheilen/auß diesem Bedencken/damikdie Gall/wosie dieDberhand halt / durch dre kühlende Mittel / wodiezehe schlei­mige Feuchtigkett fürdringt/ dre so eröffnen vnd reinigen / wo aber die wässerige phlegmatische Materyherschet/ dre zertheilenden vnd subtil machenden das berechnn. Wann man duft Mittel Artz- neyen also/wie gesagt / rechtvnd ordentlich gebraucht / hab ich offk gefthch/daß man grossen Nutzen in diesen Gebrachen davon gespü- rethat / aber nichtsdestoweniger / wer es könee/vnd sich zu rechter Zeit vndawete/solte wol auch nit wenig Linderung darvon empfin- den/erwartend deß Mittels / vnnd gelcgenerZcik sich zu purgieren. Wer die Wind oder Btaste/so den Magen auffblahen / durch den Mund außlassen/odcrandcrwerts von sich geben könte/ wäre hie- her auch sehr gut.

Das allerbeste Mitkcl/das ich mein Tag gesehen hab/vnnd das die beste Linderung in diesem Gebrachen verschaffet hak / ist nach­folgende Clystir.

Nemmct von Kraukcrn/Pappeln/

Eibisch/

Tag vnd Nacht/

Mcrtzen Violen/

Bingelkraut oder Wintergrün.

Dise Stück siedet alle inWasscr/dz mM ecoökion gibt- r.eiol- vwc oderzertreibt darinnen ein Vntz der Latwcrgcn/k.lL<Iunrium leuicivnm genank/ebcn soviel Cassicn/rwoVntzen Vio'cnöle/ze- hen Gran Eampfcr/vnd sovielBrbcrgcplin / von dresen Stücken allcsampk/soll man cinCipstir machcn/vnd dieselbe zu gebührender Zeit der Krancken beybringen.

Die Ciystkr soll man auch gebrauchen drey oder vier Stunden nach dem Nachtessen / welches die Zeit ist / da die Fluß sich oben/ sampt dcn schädlichen Feuchtigkeiten / vnnd also nohtwendig die Dampffoder Schwademsich vbersich erheben / vnd wann sie wi-

derumb