ander Theil. sz

im Leib ir'gen/ssbald tum die Schmertzc derGeburrein solch Weib begreissen/vnd sich dieKinderzu stürben beginnen/auch mit dcr ge­ringsten Forerückung vnd Bewegung/ist da nie sondereVerhinde- rung/dz es nitfortgienge/dergestalk/dz bald nach den ersten Wehen dz Kind die Mutter drucket vn nöhtiget/dz sie jr mit allem Gewalt helffcn muß/welches bey den geraden Weibern so bald vn leichtlich nrk geschrcht/dieweil daselbst dieKinder jreLagerstatt viel höher ha­ben/da ist eine )?ohtturffk / daß die Mutter noch manchen harten. Wehen außstehe/brß dz das Kind dafelbsthinkommet.

Dasnennzehende Capitel.

Die neun vnd zwaritzigste Gefthichd vnd wamemmung.

Don einer Frawen / deren ich zwcymal nach einander in

Kindsnöhken beygewohnet/ da sich dann grosser Vnker scheid zwi­schen hresen beydenGebureen befunden /welche doch von einer: Vrsachen herkommen.

K^L Bffeine Zeit bin ich ztrer'ner gebührenden Frawen gefordert A I worden/welche fagt/daß die rechte Zeit zugenestn da wäre/sie hatte ihre (schmerzen oder Wehcn/wie die gebarenden Wei­ber alle zu haben pflegen/ doch wolten die Wasser bey ihr nicht an- brechen.Da aber einmal ein starckcr Wehe kam / kamvonHr ein dicke Haut oder Balg/welche sich verglich mit einerBlasen von ei- ncmGchwein/gantz aneinander hangend vnd gleichförmig so wok von aussen als jnwendig/außgcriotnen / dz kleine Aedcrlein darauff hin vnd wider zertheilt erschiene/wie man das an einerBlafen auch sihek/welche ich eykends eröffnetvnnd von einander getheilt hab/da bcfand ich ein klein Kindlein/ein Magdlein / welches im Wasser schwamm/dz ganß schwarß war/dasKind warrecht vno wol gebil­det /kam auch zu bestimpker Ieit/aber es war so magcr/ale wann es anßgedörret gewesen wäre / es hatte feine Nabelschnur mit einem

gG ii / Ende