i8 Aebammen Buchs

sagte/dz etliche fürgangcneVeränderunge in Engelland gemacht hätte/dz jrMaü sich ausser Land begebk/vnd anderswo auffhaiecn müsse-Dabey erzchlkL sie mir alle beyde/wz die eygentliche Ärsach wäre/ darumb sie denDingc etwz ticffcr nachgedachtkNemlich/ es wäre nun etlrch wenig Iareverfloffc/dz sich die jüngste jrer 8chwe-

sterm zu Lundcn verheuratet hatte. Diese als sie nach der Hände schwanger worden/hätte jr Kind fein vnd gebührendcrMassen ge- tragen/biß daß die neun Monat zumEndegelauffen warenNach welchem sich Schmertzen bey jr erzeigt / gleich denen sosich bey den gebährendeereygnen/darauffjr Mutter/vndzwo von den Schwer stem/benebcn deren/so solches erzchlte/zu jr beruffen worde / welche alle schon Kinder gehabt hatten/dann diese/davon die Rede rst/ wä­re die jüngste gewesen. DieSchmertzen vndWchen waren langwi- rig vnd hafftig gewesen / davor doch obbesagte Personen sich nicht sonderlich entsetze» hatten / in Betrachtung daß dieses jr erst Kind war. Die Wehen waren nun wie sie woltcn/woltcn sie doch keinen Anzeigungen einiges Gebahrens oder Niderkommens erweisen/ daß sich ncmblich der eussere Muttermund eröffnet oder erweitert hatte.Dieses hatte also zween Tag vnd zwo Nacht gewehret/nach welcher Zeit man die Medicos erfordert/ die deren Dingen Vrsa- che dem zugeschrieben/daß es bey jhr/ als einer ersten gebühre» in /et­was harter zugienge / vnnd in dieser Betrachtung alle die Mit­tel gebraucht hatten/ sodie Geburt fördern vnnd erleichtern wö­gen / jedoch wäre dieses Vöcl also fürüber pasiirt vnnd darauff weieers nichte erfolget. Vowdrefer Stunde an hatte sie hernach- malsjhrKind nicht mehr regen gefühlet. Vnndals man hierauff deMeäj c«ru m vnd WundartzteRaht gepflogen hatte sie fampk- lich dahin geschlossm/daß in wehrenden jrenSchmertzen das Kind sich mit Gewalt geübt/vnd starck gereget/vnd davon müde worden wäre/ja durfften auch wohl diß dabey sagen/sie hakte sich mitauß- rechnung der Zeit stlbsten betrogen / weil sie noch jung wäre / vnnd