auß der Herberg de Gondy , vnnd dieses muste die Fraw gestehen- IchbegneffjhrdettPulß / vnndwiewol ich mich so hochdarauff nicht verstehe / wölke mich doch bedüncken / derselbe wäre todklich/ weil er sehr gemächlich schlug/ vnd gieng bißweilen so schwächlich/ daß man es kaum fühlen köndte/ bald widerumb etwas stärker/ gleich wie ein Lrecht/daßaußgchen will/vnd sich doch noch wehret/ bißesfeineletzteFlammevon sichschleußr. Ich ließihremwenig ' Wein langen / besichlinmittels ihrem Medico, einem Aporhccker vnnd Priester zuruffen / wir kondten ihre Kranckheit nicht recht er­kennen.

Ihr Mann vnd benachbanen liessen Zween gute berümbtt vo- ctores der Artzney komtnen / die thaten ihr bestes nach allem ihrem Vermögen / aöcreswarvmbsonstda etwas außzurichttn. Sie vermeynten ihr ein Ader zulassen / aber es war eben als wann man daß Laßeyfen auffein wüllen Tuch gesetzet hätte/dan als sie ihr an Zwcye Orten gefchlagen/ist doch nicht ein einiger Tropffen Bluts erfolgt. Nach dem Nachtessen/Hatte sie das Ey ß gefressen / des an­der: nrorgens vmb 6. Vhren hat sie sich vnrichtig im Lerb durch den Fluß befunden vmb den Mittag ist sie verstorben. Des andern Tags hab ich sie sehen auffschneiden / durch den Wundartzet / Le M<irchand genennet/welcherbey dieser Oeffnung befand / dz sich all das Geblüt in den B.ruch gefencket hatte / zwischen die inwen­digste Haut/Lpjploorigenant/vnddzIngewcid.Als ernunsolchs auffein Seite gethan / suchte er / durch was für einen Weg oder Gefäß sich das Blut herab gefencket hatte / vnd fand eine Ader in der Dicke wie das Epson oder Steffi an einer Nestel/ vier Finger vmerhalb des fürnembsten Lappen der Leber/ vnnd darnach gesehli- ftrt bey vrerandere Finger lang / letztlich gantz enkzwey gebrochen. Der Chirurgus fielt c$ Dafür / daß durch die eusscrstc Kalte deß Eyß drese Ader dermassenaußgcdahnek worden wäre / daßdnrch das hin vnnd wider gehen / diß Gefäßlein hätte müsscnzcrbrechen vnd austreifcn.In ihrem gantzen Leib funden wir nicht einen Tro­pfen