erster Theil.
eek/als auffgefchwollen ist/darumben auch die Malzeichen / so die Alten namhafte machen/in diesem Stück haben fahlen müssen/ die anderwerts nit Anzeigung geben/dann allem auffdieVerfaulung vndVermoderung.
Das drey vnd vierzigste Capitel.
[ Die sechste ObleruLnon.
Don einer jungen Frawen/ welche nach Derfliejsung sie-
bcn Monat mit meiner Hülffzwey Kinder zur Welt geboren/ ein Töchterlein das gantz waffersüchtig/vnd einKnab- lein dem nichts gemangelt hat.
äs* Inc jmrge Fraw/die meinesDiensts vnndHülffbedürfftig D^war / ließ mich auff eine Zeit ansprechen/zu jhr zukommen. O^ÄIch verfügt mich deß Morgens zu jr gar zeitkich/vnd fande fic/dz sie sich eben anzohc. Da hab ich meine Tag kaum einen solcher, Bauch geschen/wie sie Harte-Sie befahl ihrer Mägden einer/ sie solle jr ein Ciystir bereiten/ wie dz jhre Gewonheit war/bevorab wann sicschrncrtzcninden Lenden/vnd Rückenwehe hatte.Ich gab jr die Ciystir/vnd sahe doch/yz sich das Lendewehe nit lindern wolle. Ich erwarmete sie wol/ vnd befand in wenig Stunden dz Kindwe- hen da waren. Sie erzehlke mir/welcher Gestalt sie auß Raht vnnd Verordnung deß erfahrne Medici,M.Martini, m diser 8chwan- gerung wol sechsmal zurAdern gelaffen/drey oö viermalArtzneyen eingenommen/vnd sehr viel Clystiren gebraucht / dann sie bey nahe ersticket wäre / wann diese Clystiren gethan hatten / sampt andern Mitteln.
Nun dieses Weib ist glücklich vnd wol genesen / vnnd ist so gnädig aögangen/daß sie nicht viel Mühe vnd Schmertzen damit gehabt. Anfänglich kam ein Tochter / mit dem Haupt vornen an. Dieses Kind/da es sich erzeigte/empfande ich ein solche Harte/daß ich mich erjnnerte/deß Kindss/davon Herr Andreas Laurentius
K if deß